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  • WDR Sender Langenberg

    Hallo,

    heute möchte ich von einem interessanten Auftrag erzählen, den ich mal für den WDR gemacht habe. (Alle Fotos lassen sich durch ein „Klick“ vergrößern).

    Vielleicht sind ja dem ein oder anderen von euch schon mal diese Sendemasten, die in der Regel das TV- und Radioprogramm abstrahlen, aufgefallen. Diese beiden hier stehen in NRW, und strahlen u.a. das Programm des WDR aus. Der linke ist rd. 300 m hoch, der rechte rd. 170 m. Zum Vergleich: Der Kölner Dom ist ca. 157 m hoch, die Aussichtsplattform des Berliner Fernsehturmes ca. 203 m hoch.01

    Und obwohl die Masten sehr filigran aussehen, steckt in dem linken ein Aufzug, in den sich zwei Menschen quetschen können, der sie nach oben bringt. Die oberste Plattform habe ich eingekringelt. Von dort hat man eine gute Aussicht… Auch auf den kleineren Sendemast, der zu der Zeit gerade erneuert wurde.

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    Diese Masten werden Stück für Stück hochgebaut und jedes dieser Stücke wird mit einem Hubschrauber nach oben transportiert und von Monteuren in Empfang genommen, in die richtige Position gebracht und verschraubt. Hier eine Aufnahme von dem gegenüberliegenden Mast, allerdings nicht von der obersten Plattform, sondern von einer darunterliegenden. Auf der Spitze des aufzubauenden Turmes stehen tatsächlich die Monteure und nehmen das nächste Teilstück in Empfang.
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    Eine schwierige und riskante Arbeit, die sehr stark vom Wetter abhängig ist, bei zu starkem Wind kann nicht geflogen werden.

    Hier noch ein Blick von unten auf die „Plattform“ in 300 m Höhe:
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    Und hier von oben nach unten:
    Bild 02b

  • Begegnungen

    Am 3.10. gab es ein „Fest zum Tag der deutschen Einheit“ am Brandenburger Tor. (Dass es in der Hauptsache von Coca-Cola gesponsort wurde, und eigentlich ein „Coca-Cola-Fest“ war, lassen wir mal aussen vor ;-).) Jedenfalls traten dort bekannte Gruppen auf, wie Juli, Sportfreunde Stiller, Die fantastischen Vier u.a. Ich bin hin, weil ich mir wieder ein paar schöne Portraits erhoffte. Hat auch geklappt, war alles ganz nett, Link auf die Bilder gibt’s unten. Erst weiterlesen 😉

    Es waren lt. Polizei 500.000 Menschen dort, und ich habe u.a. dieses Pärchen fotografiert.
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    Heute ging ich über den Flohmarkt am Boxhagener Platz, bei mir um die Ecke, und mir kam eine Frau entgegen, unsere Blicke trafen sich – wir zögerten, dachten beide, dass wir uns kennen würden. Sagten wir uns auch, aber wir fanden keine Gemeinsamkeit… Wir wollten uns schon wieder trennen, aber mein Reflex schlug zu, und ich fragte sie, ob ich noch ein Foto von ihr machen könne

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    – und pling – das war es 🙂 SIE kam drauf und meinte, ich hätte sie doch beim „Coca-Cola-Fest“ am Brandenburger Tor fotografiert. Und, genau, das war es.

    Also, echt ehrlich: Ich finde so etwas völlig irre. Soll ich jetzt mal alles aufzählen, was einer ERSTEN Begegnung im Wege stand? Dass es fraglich war, das ich überhaupt zum Brandenburger Tor bin? Das ich rechtzeitig dorthin bin? Eine halbe Stunde später wurden die Eingänge wegen Überfüllung geschlossen. Und dann: Ich habe vielleicht 10 Leute von 500.000 (!) fotografiert. Und von diesen zehn treffe ich EINE ein paar Wochen später wieder? Gibt’s doch gar nicht. War aber so.

    Aber auch die zweite Begegnung war von so vielen Dingen abhängig. Der Flohmarkt ist jeden Sonntag, ich war schon ewig nicht mehr da, und heute nur deswegen, weil ich einem Menschen, der dort einen Stand hat, ein Foto versprochen hab.

    Und was lernen wir daraus? Dass man niemals aufgeben sollte, weil man NIE weiß, was einem begegnet? Das man anfangen sollte, Lotto zu spielen? Das man immer auf Menschen zu gehen soll? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass es mir gut tut, hier zu sein. auch wenn ich manchmal nicht weiß, wie es weitergeht. Solche Begegnungen machen mir deutlich DASS es weitergeht. Irgendwie…

    Mal wieder Zeit für mein Lieblings-Zitat: „Ich gehe erst einmal los, dachte sich Herr Lehmann. Der Rest wird sich schon irgendwie ergeben…“

    Hier die Bilder von dem Fest.

  • Neue Straße in Berlin entdeckt

    Heute radelte ich so durch Berlin, nahm eine neue Strecke und entdeckte eine klitzekleine Straße, die war gerade mal zwei Häuser lang: Nr. 1 und Nr. 1a:

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    Nichts besonders sollte man meinen… Aber der Straßenname hat mich dann doch verblüfft:

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    Und für alle, die meine Verblüffung nicht nachvollziehen können: Zola heißt meine liebste Tochter  :-))

  • Der Kunstkontakter…

    28. Okt. 2007

    ..hat mich erwischt…

    Hier könnt ihr mich fünf Sekunden lang sehen, wie ich so auf einer Ausstellungseröffnung rumstehe… 😉

    http://berlinerkunstkontakter.de/martinmertens19102007_flash.htm

    Der Kunstkontakter ist ein schriller Typ, der zu jeder Ausstellungseröffnung mit Bauhelm und Warnweste erscheint, fleißig filmt und diese Filmchen dann auf seine Seite stellt:

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  • Im Gropius-Bau…

    …wurde gestern eine imposante Ausstellung eröffnet. „Vom Funken zum Pixel“ heißt sie und ich dachte dass mich ein technischer Streifzug der Elektronik von den Anfängen bis in die Gegenwart erwartet.

    Aber es gab eine furiose Ausstellung von Künstlern, die mit digitalen und interaktiven Medien arbeiten.

    Die Werke sprechen wirklich alle Sinne an, so dass es unmöglich ist, das in einem Foto zu zeigen. So steht man z.B. im Innern eines riesigen kugelförmigen Projektionsraums und kann selber steuern, an welcher Stelle des Raumes welcher Ausschnitt eines Filmes gezeigt wird.

    Oder man liegt auf dem Rücken unter einer riesigen Kuppel in die spacige Formen und Farben in permanenter Bewegung projiziert werden, und deren Wirkung durch spärische Klänge unterstützt werden. Man taucht ein und verliert sich… IMG_6838

    Eine andere Arbeit bestand aus 10 lange Seilen, an denen LEDs befestigt waren. Diese drehten sich sehr schnell und es entstanden die verschiedensten Lichtformen:

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    Und noch ein Beispiel: Hier wurde ein harter Lichtstrahl auf eine große Wasseroberfläche gerichtet, und das Wasser mittels Lautsprecher zum schwingen gebracht, so dass Wellen entstanden und die  reflektierten Lichtstrahlen wurden an der dahinterliegenden Wand als Lichtwellen sichtbar.

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    Wie gesagt, man kann es nicht nicht transportieren, dies aber trotzdem als Ausdruck meiner Faszination.
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  • Kunst und Skulptur

    Auf dem ArtForum vor zwei Wochen habe ich diese Skulptur von Kevin Francis Gray gesehen, die mir schon dort ausnehmend gut gefiel.

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    Letzte Woche, als ich mit M. mehrere Galerien in der Brunnenstrasse besucht habe, fiel sie mir erneut auf, diesmal in einer Galerie in einer anderen Umgebung, was ihre beeindruckende Wirkung deutlich verstärkte.

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    Wobei ich mich fragte, welchen Sinn dieser Perlenvorhang hat, und wie wohl das Gesicht der jungen Dame aussieht. Also erdreistete ich mich, den Vorhang etwas zu lüften, und die junge Dame entblößte ihr makabres Geheimnis…

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    Die Skulptur ist aus Marmor, und es ist schlichtweg grandios, wie es Künstler schaffen, aus diesem harten Material feinste Skrukturen heraus arbeiten.

  • Kunst und Skulptur

    13. Nov. 2007

    Auf dem ArtForum vor zwei Wochen habe ich diese Skulptur von Kevin Francis Gray gesehen, die mir schon dort ausnehmend gut gefiel.

    IMG_5938

    Letzte Woche, als ich mehrere Galerien in der Brunnenstrasse besucht habe, fiel sie mir erneut auf, diesmal in einer Galerie in einer anderen Umgebung, was ihre beeindruckende Wirkung deutlich verstärkte.

    P1000193_k

    Wobei ich mich fragte, welchen Sinn dieser Perlenvorhang hat, und wie wohl das Gesicht der jungen Dame aussieht. Also erdreistete ich mich, den Vorhang etwas zu lüften, und die junge Dame entblößte ihr makabres Geheimnis…

    IMG_6658

    Die Skulptur ist aus Marmor, und es ist schlichtweg grandios, wie es Künstler schaffen, aus diesem harten Material feinste Skrukturen heraus arbeiten.

  • Das Portrait-Projekt

    Ich hab jetzt mal angefangen, eine Idee umzusetzen, die ich vor einiger Zeit hatte: Eine „Bordüre“ mit Portrait-Fotos in meiner Wohnung zu erstellen. Also statt weniger großer Fotos viele kleine aufzuhängen. Diese hier sind 30 x 30 cm groß und sollen als „Band“ mein Zimmer durchziehen. Hier ein „Überblick“ und hier sind die Portraits im einzelnen. IM1Y4424

  • Der September im Schnelldurchgang….

    Nicht dass ihr denkt, dass ich überhaupt keine Fotos mehr mache. Jetzt kommen ein paar….

    Neulich war ich in Leipzig und habe mich prächtig amüsiert:

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    Und ich habe auch ein paar Leipziger Mädels fotografiert:

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    Die waren ziemlich gut drauf und meinten, dass sie alles gegeben hätten, mehr sei nicht drin. Woraufhin ich meine Begeisterung kundtat, das sie so gut mitgespielt haben…

    Direkt daneben sonnten sich auch jüngere Jahrgänge in der Spätsommersonne:

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    Und auch in

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    Berlin tat sich einiges:
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    Lauter Touris….

    und ich mittendrin – hier mit Karl, Otto und Friedrich…
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    An diesem Fotoautomat könnte ich mich auch mal länger aufhalten….
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    Dieser Kollege begegnete mir auf meinen Rundgängen über die diversen Kunstmessen.
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    Auf denen es an klugen Sprüchen nicht mangelte….
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    Hier zwei Bilder aus einer Serie, die mir irgendwie gefiel…
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    Dann gingen wir noch zu den „schönsten Franzosen, die aus New York“ kommen – sprich: berühmte französsche Impressionisten, die normalerweise in New York hängen, waren auf Gastspiel in Berlin…

    (Ja, AMP, ich war nochmal drin, am letzten möglichen Wochenende, und fand die graue Odalisque immer noch am schönsten 😉

    Eigentlich darf man da nicht fotografieren, aber dieses Motiv konnte ich mir nicht entgehen lassen:IMG_6034

    Und diesen Künstler hab ich dann noch am Boxi entdeckt….
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    Soviel erstmal für heute… Vielleicht etwas konfus, aber es ist halt soviel passiert, dass das nicht mehr „ordentlich“ zu rekapitulieren ist. Deswegen „nur“ ein paar Eindrücke. Lasst euch einfach drauf ein….

    Wer noch Lust auf ein paar Bilder vom Ostkreuz – meinem Lieblingskreuz – hat, der klicke bitte  HIER.

    233-Ostkreuz

  • Das letzte Band

    20. Sep. 2007

    Ein spannender Aufführungsort, eine interessante Aufführung: Das letzte Band von Samuel Beckett, in der Inszenierung von Stefan Neugebauer in stillgelgten Stadtbad Berlin-Steglitz. Hier sind ein paar Eindrücke der Aufführung.letzte_band