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  • Keine Karnevalsbilder…

    Auf Wunsch eines einzelnen Herren, der mein diesjähriges Karnelvalsbild vermisste, habe ich mich extra in den närrischen Trubel gestürzt. Auch um mal zu erfahren, wie die Preußen Karneval feiern. Meiner Begleitung hatte ich nicht gesagt, was sie erwartet, ich fürchtete, sie hätte meinen Vorschlag angesichts zu erwartender Rumtata-Musik in der Luft zerrissen. Ihr, beim Eintritt in das Etablissement geäußertes, zaghaftes „Ich steh aber eigentlich nicht so auf Fasching“ konnte ich zu diesem Zeitpunkt mit einem dahergelächelten „Ich auch nicht“ gefahrlos übergehen, für einen spektakulären Abgang á la „Ich lasse mir doch nicht vorschreiben, wo ich hinzugehen habe“ ist sie gottseidank nicht der Typ.

    Aber wir wurden auch angenehm überrascht, immerhin gingen wir ja auch nicht in die Düsseldorfer Altstadt, sondern in „Clärchens Ballhaus“, und dem zu folge gab es auch keine Rumtata-Musik, sondern Walzer, Tango, ChaCha und Salsa.

    Hier gibt’s ein paar Eindrücke vom Fastnachtdienstag in Clärchens Ballhaus. Dazu gibts es noch ein paar Aufnahmen aus dem Spiegelsaal von Clärchens Ballhaus, in dem der Küntler Tino Sehgal 2006 im Rahmen der Berlin Biennale eine Performance inszeniert hat. Sehgal benutzt für seine Arbeiten Interpreten, die mit den Besuchern der jeweiligen Ausstellung in Form von Bewegungen, gesprochenen Worten oder Gesang in Kontakt treten.

  • Rudi Meisel

    19. Jan. 2008

    Ein Fotograf, den ich bis heute nicht kannte, aber eben kennengelernt habe: Rudi Meisel. Ich war in der Galerie argus, um mir seine Fotos anzuschauen, und er war zufällig auch grad da. Da hab ich ihn direkt abgelichtet… Ein sehr netter Kollege und großartiger Fotograf. Jedenfalls hab ich in seinen Bildern den Blick für Menschen und Situationen entdeckt, der mir selbst auch so wichtig und wertvoll ist…

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  • Fotograf mit Hupe?

    In der 3sat-Kulturzeit in 3sat läuft gerade ein Bericht über den Fotografen Elliot Erwitt. Er erzählt, dass er immer eine kleine Hupe dabei hat, damit die Leute zu ihm hinschauen… Ob ich das auch mal probiere? Wirkt etwas albern, aber ist wirkungsvoll 🙂

  • Sophiensäle „Call Back“

    15. Jan. 2008

    Die Sophiensäle sind im ehemaligen Handwerkervereinshaus in der Sophienstraße in Berlin. 1996 von der Choreografin Sasha Waltz gegründet ist es ein Zentrum für Theater, Tanz, Performance, aber auch Musik und Bildende Kunst.

    Ich war heute zum ersten Mal dort, bin spontan hin, weil eine Freundin von Natalie dort getanzt hat und war -mal wieder- total begeistert.

    Hier ein Bild aus der Aufführung von heute, bitte auf das Bild klicken, das führt zu weiteren Fotos.

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  • Neues Jahr, neue Kunst

    12. Jan. 2008

    Heute gab’s den ersten Ausflug auf die Brunnenstraße im neuen Jahr. Es war der Teufel los. Ich glaub JEDE Galerie hatte ihre Vernissage. Es war RICHTIG voll…

    Ein paar Eindrücke gibt’s,wenn ihr auf das Bild klickt…

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  • Lindenstrassen-Nacht

    Mist, heute wollte ich wirklich mal früh ins Bett. Muss morgen früh raus und noch Weihnachtsgeschenke für meine Tochter besorgen, die am Montag nach Berlin kommt. Aber als ich vorhin nach Hause kam und noch mal nach Mails gucken wollte und durch das TV-Programm zappte, blieb ich beim WDR hängen und dort läuft die „Lindenstrassen-Nacht“ mit Interviews und alten Folgen… Und ich oute mich als Lindenstrassen-Fan und bin natürlich hängengeblieben… Mal sehen, wann ich JETZT ins Bett komme…

    Klick auf das Foto führt euch zu meinen Lindenstrassen-Fotos…

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  • Rechtzeitig: Weihnachtsbilder 🙂

    Hier noch, kurz bevor es wieder abmontiert wird…

    Unter den Linden
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    Friedrichstraße
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    Gertraudenstraße
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    Diese Hochhäuser an der Gertraudenstrasse – im weiteren Verlauf wird es die Leipziger Straße – waren eine Antwort auf das in den 60er-Jahren errichteten Axel-Springer-Hochhauses auf der West-Seite der Mauer, die direkt hinter diesen Häusern verlief. Sie versperrten den Ost-Berlinern den Blick auf das mit einer Leuchttafel ausgestattete Presse-Haus des Westens. Die Wohnungen waren für DDR-Verhältnisse überdurchschnittlich gut ausgestattet und gingen vorrangig an Diplomaten, Prominente und Botschaftspersonal.

  • Hoyerswerda

    23. Dez 2007

    So, wie angekündigt ein kurzer Bericht über Hoyerswerda. Ich hab dort eine Freundin besucht, die mir viel interessantes erzählt hat. Erstmal besteht Hoyerswerda aus zwei Ortsteilen: Der Altstadt und der Neustadt. Und der Kontrast zwischen beiden Teilen ist riesig. Die Altstadt bald 600 Jahre alt, und die Neustadt komplett aus DDR-Plattenbauten bestehend. Wo vorher Wald war, wurden Wohnungsbauten hochgezogen, hauptsächlich für die Arbeiter der Braunkohlegruben, die in Nähe angelegt wurden. Diese wurden nach der Wende fast alle stillgelegt, was zur Folge hat, das Hoyerswerda dramatsich an Bevölkerung verliert und die Plattenbauten zum großen Teil leerstehen und abgerissen werden. Ganze Straßenzüge sind schon geschleift worden und in den verbliebenen Häusern sind sehr viele Fenster dunkel.

    Die riesigen Kohleabbaugebiete werden wieder geflutet, so dass eine riesige Seen-Landschaft um Hoyerswerda entsteht. Hier ein paar Bilder von der unwirklich anmutenden Seen-Landschaft. Aus der Stadt gibt’s leider keine, da hat die Dunkelheit unerbittlich zugeschlagen.

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  • Kreuzberger Nächte

    21. Dez. 2007

    Ist schon irre, wer alles seine Waren in Kreuzberger Kneipen anbietet. Ich saß mit einer Freundin bei einem Schoppen Wein, und es kamen im Laufe des Abends vierzehn Menschen oder Gruppen, die ihre Dienste anboten und dafür einen Obulus erwarteten. Im einzelnen:

    -Einer, der seine eigene Musk auf CD verkaufen wollte
    -Drei (!), die Polaroid Fotos von den Leuten machen wollten
    -Einer, der belegte Baguettes anbot
    -Einer, der Brezeln anbot
    -Eine Frau, die Blumen verkaufte
    -Zwei, die ein kostenloses Probe-Abo der SZ, bzw. der FR anboten
    -Zwei Zeitungsverkäufer
    -Ein Duo, die Gitarre spielten
    -Ein Trio mit Gitarre, Schlagzeug und Balalaika (siehe Fotos)
    -Ein Obdachlosenmagazinverkäufer.

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    Vorher waren wir noch auf einer etwas eigenwilligen Vernissage: Die Adresse lautete Sox, Oranienstr. 175. Wir kamen an und trafen auf eine kleine Gruppe von Leuten, die auf dem Bürgesteig standen, neben einem kleinen Tisch mit Sekt und Gläsern. Auf die Frage, wo denn die Ausstellungseröffnung sei, wiesen sie nur auf eine Vitrine, deren Scheibe bemalt war. Nun wurden wir aufgeklärt, dass es, entgegen unserer Annahme, keine Galerie im klasssichen Sine ist, sondern eben eine Vitrine auf der Oranienstrasse, in der regelmäßig Werke ausgestellt werden ( www.sox-berlin.com ) Dieses Werk trägt den Titel: „Das Büfett“. Naja.

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  • Fotoausstellung in Wolfsburger Stadtmuseum

    30. Nov. 2007

    Es gibt im Zusammnenhang mit der unten beschriebenen Ausstellung „Die erfüllte Leere“ eine Fotoausstellung von japanischen Fotografen im Kunstmuseum Wolfsburg. Für mich war die Erfahrung interessant, dass ich die Serie „Seascapes“ (Seestücke) des Fotografen Hiroshi Sugimoto äußerst faszinierend fand, obwohl mich sonst diese Art Bilder eher weniger berühren.

    Es sind schwarz-weiß Fotos auf denen Meeresansichten zu sehen sind, unten Wasser, ober Himmel. Mehr nicht. Keine Schiffe, keine Vögel, nichts. Sie strahlen eine unheimliche Ruhe aus, es verführt dazu innezuhalten, sich die Struktur des Wassers genau anzusehen, sich vorzustellen, was hinter dem Nebel, oder hinter dem Horizont kommt. Eine excellente Weiterführung der gleichzeitig stattfindenden Ausstellung „Die erfüllte Leere“. Sugimoto hat zwischen 1980 und 2002 rund 600 dieser Fotos angefertigt, von der Hälfte sind Abzüge gemacht worden.

    Hier ein Blick in den Ausstellungsraum:
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    Eine weitere Serie des Künstlers ist auch sehr reizvoll: Hier hat Sugimoto Filmtheater und Autokinos fotografiert. Und zwar vom Standpunkt des Filmprojektors aus und als einzige Lichtquelle diente der auf der Leinwand abgespielte Film. Die Belichtungszeit entsprach der gesamten Laufzeit des Filmes. Dadurch wurde die Leinwand strahlend hell.