21. Dez. 2007
Ist schon irre, wer alles seine Waren in Kreuzberger Kneipen anbietet. Ich saß mit einer Freundin bei einem Schoppen Wein, und es kamen im Laufe des Abends vierzehn Menschen oder Gruppen, die ihre Dienste anboten und dafür einen Obulus erwarteten. Im einzelnen:
-Einer, der seine eigene Musk auf CD verkaufen wollte
-Drei (!), die Polaroid Fotos von den Leuten machen wollten
-Einer, der belegte Baguettes anbot
-Einer, der Brezeln anbot
-Eine Frau, die Blumen verkaufte
-Zwei, die ein kostenloses Probe-Abo der SZ, bzw. der FR anboten
-Zwei Zeitungsverkäufer
-Ein Duo, die Gitarre spielten
-Ein Trio mit Gitarre, Schlagzeug und Balalaika (siehe Fotos)
-Ein Obdachlosenmagazinverkäufer.


Vorher waren wir noch auf einer etwas eigenwilligen Vernissage: Die Adresse lautete Sox, Oranienstr. 175. Wir kamen an und trafen auf eine kleine Gruppe von Leuten, die auf dem Bürgesteig standen, neben einem kleinen Tisch mit Sekt und Gläsern. Auf die Frage, wo denn die Ausstellungseröffnung sei, wiesen sie nur auf eine Vitrine, deren Scheibe bemalt war. Nun wurden wir aufgeklärt, dass es, entgegen unserer Annahme, keine Galerie im klasssichen Sine ist, sondern eben eine Vitrine auf der Oranienstrasse, in der regelmäßig Werke ausgestellt werden ( www.sox-berlin.com ) Dieses Werk trägt den Titel: „Das Büfett“. Naja.

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