08.08.08
Kommentarlos einige Impressionen vom vorletzten Freitag, als ich die Openings in der artMbassy, Galerie Degenhartt und Siguaraya-Gallery besuchte.
08.08.08
Kommentarlos einige Impressionen vom vorletzten Freitag, als ich die Openings in der artMbassy, Galerie Degenhartt und Siguaraya-Gallery besuchte.
10. Juli 2008
„Können die Berliner nicht mal normal über die Straße gehen?“, dachte ich neulich so bei mir, als ich auf dem Weg in die Cicero-Galerie war. Aber schnell war klar, dass da wieder irgendetwas ablief. So schaute ich eine Weile zu. Es waren Dreharbeiten für einen Trailer für ein Tanzfestival. Hier ein paar Eindrücke.
Und hier der fertige Film, ein Kino-Trailer, der auf das im August stattfindende Tanzfestival aufmerksam machen soll.
13. Juli 2008
Hier in Berlin Friedrichshain-Kreuzberg gibt es unter der Bezeichnung „Mediaspree“ Pläne des Senats, das Spreeufer durch „Investoren“ zu betonieren zu lassen. Diese Bebauung soll bis 10m an die Spree heranreichen und für die Einwohner nur einen schmalen Uferweg freilassen, wo jetzt noch Strandbars und viele freie Flächen zum Verweilen einladen. Eine wuchtige, häßliche „Arena“ gibt es schon, die „O2-Arena“. Eine riesige, leuchtende Werbetafel verschandelt schon das Ufer der Spree, und wer von Kreuzberg über die Oberbaumbrücke nach Friedrichshain fährt, kann leicht den Eindruck gewinnen, er kommt nach „O2-hain“, weil das erste, was er vom Stadteil sieht, eine weitere riesige häßliche O2-Werbetafel ist, die direkt am S + U-Bahnhof Warschauerstraße steht. Gegen diese Bebauung setzt sich die Bürgerinitiave „Mediaspree versenken“ mit Aktionen und einem Bürgerbegehren zur Wehr.
Das Bürgerbegehren fand am heutigen Sonntag, den 13.7.2008 statt und zur Mobilmachung gab es gestern, am Samstag, den 12.7.2008 eine Demo, die „Spreeparade“ durch den Bezirk.
Hier ein paar Eindrücke, allerdings fehlt ganz eindeutig die Musik, die selbst mich zum Mittanzen verführt hat…
10. Juli 2008
Vor einigen Monaten habe ich die „Cicero“-Galerie entdeckt, direkt am Hackeschen Markt. Eine „Galerie für politische Fotografie“, wie sie sich nennt. Das weckte natürlich mein Interesse. Wer tritt mit diesem Anspruch an, und das auch noch in nicht unbescheidenem Umfang? Eine riesige Ausstellungsfläche, beeindruckende Fotografien, deren politischer Anspruch über den tagespolitsiche Tellerrand weit hinausgeht.
Klar war, das so etwas nicht aus der Portokasse zu finanzieren ist. Dahinter steckt der größte Schweizer Medienverbund, die Ringier-Gruppe.
In Deutschland sind mir (Medien-) Aktivitäten von Ringier noch nicht weiter aufgefallen, das Lifestyle-Magazin „Cicero“ wird gepusht, aber sonst kannte ich Ringier eben nur als Schweizer Unternehmen, deren u.U. bekanntestes Produkt das „Bild“-Zeitungspendant „Blick“ ist.
Eine direkte Motivation der Ringier-Gruppe sich hier im Kunstsektor zu engagieren, erschließt sich mir nicht und auch der hiesige Verlagsleiter, Martin Parr, konnte mir da nicht wirklich weiterhelfen. Aber vielleicht bin ich auch zu mißtrauisch, was Aktivitäten von Großkonzernen in Geschäftsfeldern anbelangt, die nicht ausschlißlich die Profitmaximierung im Auge haben. Kann ich mir doch z.B. solche Aktivitäten durch z.B. den Springer-Verlag beim besten Willen nicht vorstellen.
Die aktuelle Ausstellung „Chelsea Hotel“, mit Fotos von Daniele Dainelli und Cellina von Mannstein ist sehr sehenswert, wenn gleich auch die politischen Intention nicht ganz so groß ist, wie bei den vorangegangenen Ausstellungen über Slumbewohner in Sao Paulo, von Julio Bittencourt, die zwei leerstehende Wohnblocks illegal besetzt hatten und Fotos von Roma und Sinti. Es ist mehr die persönliche Sicht auf ein legendäres Hotel.
Der wohl legändere ehemalige Leiter des Hotels, Stanley Bard, war auch eingeladen konnte aber wegen seines fortgeschrittenen Alters nicht an der Eröffnung teilnehmen. Er schrieb ein kurzweiliges Grußwort, das zum großen Vergnügen der Besucher von Jan Josef Liefers vorgetragen/interpretiert wurde.
Hier sind ein paar Eindrücke von der Eröffnung der Ausstellung.
10. Juli 2008
Neulich hatte ich Gelegenheit, einen Blick in das Funkhaus an der Nalepastraße zu werfen. Ein riesiges Gelände mit mehreren Gebäudekomplexen, erbaut zwischen 1952 und 1956, von wo aus die DDR zentral mit Rundfunksendungen versorgt wurde. Nach der Wende vorübergehend auch vom Deutschlandfunk genutzt, wurde es in den 90er Jahren als Produktionsort aufgeben und verkauft. Heute werden die Studios von dem Investor vermietet, der so die Gebäude wieder ihrer ursprünglichen Nutzung zu zuführt.
Klick auf das Bild führt zur Galerie.
03. Juli 2008
Gestern hatte ich Gelegenheit einige Fotos von Jim Rakete zu machen. Ein Fotograf, dessen Fotos mich immer wieder total begeistern. Hier ist eine kleine Galerie mit den Porträts. Und wer Fotos vom Jim Rakete sehen möchte, dem sei seine Repräsentanz empfohlen.
15. Juni 2008
Hier Fotos einer Performance mit Raisa Krüger und Katharina Meyer im ada-studio.
17. Juni 2008
Public Viewing allerorten – hier ein paar Eindrücke aus Berlin. Bitte auf das Bild klicken, dann öffnet sich eine Galerie…