Ist schon verrückt, welche Ausstrahlung manche Menschen haben. Würde mich schon interessieren, ob so etwas nur angeboren ist, oder wo so etwas herkommt. Vor zwei Jahren wollte ich Katharina Schüttler mal unbedingt auf der Bühne sehen, nachdem sie mir vorher in einem Film aufgefallen war. Und es war ein großes Erlebnis. Sie spielte Hedda Gabler in der Berliner Schaubühne und hatte eine derartig große Präsenz, dass es mir eine Gänsehaut machte. Ist eine sehr bekannte Aufführung gewesen. Letzten Freitag hatte ich sie dann in einem TV-Studio vor der Linse und es war irre, mit welcher Ernsthaftigkeit sie diesen Fototermin mitmachte. In der Regel ist es ein lästiger Pflichttermin für Promis im Anschluß an eine Sendung, wo dann die Horde Fotografen reingelassen wird, aber sie guckte mit Ausdauer und, wie es schien, mit Interesse jedem Kollegen in die Linse.
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Katharina Schüttler – da bin ich Fan von
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Thomas Wrede bei Wagner & Partner
15. März 2009
Die Fotos von Miniaturen – früher sagte man „Faller-Häuschen“ dazu – die in perfekter Inszenierung abgelichtet und auf riesige Formate aufgeblasen werden, natürlich auf schönstem alu-dibond gedruckt hinter Acryl sind ja schwer in Mode gekommen. Verblüffend ist perfekte Illusion und die Absurdität, die die Bilder hervorrufen. In Berlin gab es am letzten Freitag eine Eröffnung in der Galerie Wagner & Partner mit Werken von Thomas Wrede.
Wobei die Galerie als solche schon einen Besuch wert ist. Vor kurzem von der Szenegegend in Berlin-Mitte in die Zuckerbäckerbauten der Karl-Marx-Alle gezogen, ist sie die Vorhut der Szene, die sich anschickt das ehemalige Ost-Berliner Arbeiter- und später Hausbesetzerviertel Friedrichshain zu erobern, wo regelmäßig protzige Autos angezündet werden.Weitere Information auf der Website des Künstlers (auf der das Eröffnungsdatum falsch angegeben ist) und der Website der Galerie Wagner + Partner.
Die Ausstellung läuft bis 25. April 2009, Karl-Marx-Allee 87, 10243 Berlin
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Museumsinsel – Das Neue Museum
Am Wochenende öffnete das „Neue Museum“ nach zehnjähriger Umbauphase zum erstenmal für das Publikum seine Türen. Allerdings konnten nur die Räume besichtigt werden, die Exponate kommen im Herbst. „Neu“ ist das Museum nicht wirklich – aber neuer als das Alte Museum – nämlich von 1855. Im zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, war es als Ruine lange Zeit der Witterung ausgesetzt, bevor 1986 mit Sicherung der Reste des Gebäudes begonnen wurde. Außerdem wurden Bauteile und Fragmente (Säule, Gesimse, Böden, Wandbilder) ausgelagert. Im September 1989 wurde der Grundstein für eine originalgetreue Rekonstruktion gelegt. Nach der Wiedervereinigung wurden diese Pläne fallengelassen, und der Wiederaufbau im Rahmen des Masterplan Museumsinsel folgte seither dem Konzept der ‚ergänzenden Wiederherstellung‘. „Ergänzende Wiederherstellung“ bedeutet, dass alte und noch vorhandene Elemente in den Neuaufbau integiert werden, aber verlorenes nicht rekonstruiert wird. Und das funktioniert auf eine sehr beeindruckende Weise, wie man auf den Fotos sehen kann. Es geht einem schon nahe, dass man trotz des Neuaufbaus erleben kann, was Krieg und Zerstörung bedeutet. Da steht kein Denkmal, sondern ein Museum, dass seinen Zweck wieder efüllen kann, ohne den Blick in die Vergangenheit zu verklären. Ich stelle ein paar historische Fotos dem jetzigen Zustand gegenüber. Hier geht es zu den Fotos.
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Eat my Wonderland
07. März 2009
Ein Spektakel in den Sophiensälen – zwischen Realität und Illusion. Ein Fest – nichts muss, alles kann. Ein Stück der Regieabsolventin der Ernst-Busch-Hochschule, France-Elena Damian, basierend auf Motiven von Lewis Carroll und Luigi Pirandello. Sinn oder Unsinn? Egal…
Hier die Fotos der Aufführung. (Lief vom 10.-15.3.09) -
Annie Leibovitz im c/o Berlin
22. Februar 2009
Am 20. Februar 2009 eröffnete im c/o Berlin Annie Leibovitz ihre Ausstellung „A Photographer’s Life 1990 – 2005“. Leibovitz zeigt eine Werkschau ihrer beruflichen Arbeiten und private Bilder, die sich zu einer Chronik der letzten 15 Jahre zusammenfügen. Bilder ihrer Familie und Freunde stehen Auftragsarbeiten Prominter gegenüber.
Leibovitz gehört zu den berühmtesten Fotografen unserer Zeit, ihre Bilder erscheinen seit über 30 Jahren auf den Titeln zahlreicher Magazine. Seit 1970 arbeitete sie beim Rolling Stone Magazine, ihr erster Auftrag war eine Titelgeschichte über John Lennon. Später wechselte sie dann zu Vanity Fair und arbeitet seit 1998 auch für die Vogue. Neben ihrer redaktionellen Arbeit fotografierte sie Werbekampagnen, u.a. die legendäre Serie für American Express.
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Spaß am Ostbahnhof
Vorhin war’s lustig an Berlins Ostbahnhof. Ich fahre ja öfter von Berlin nach Düseldorf. Normalerweise fährt ein Doppelzug, d.h. zwei aneinander gekuppelte komplette Züge von Berlin nach Köln, bzw. Düsseldorf. Dieser Doppelzug wird auf halber Strecke getrennt und zwei Züge fahren ab Hamm verschiedene Strecken zu ihren Zielen.
Heute kam eine Durchsage, dass die Züge nach Köln und Düsseldorf direkt ab Berlin getrennt fahren. An Gleis 7 der nach Düsseldorf, an Gleis 6 der nach Köln. Auch auf den Zielanzeigen auf dem Bahnsteig stand Gleis 7: nach Ddorf, Gleis 6: nach Köln.
Dumm nur, dass es auf den Zügen genau umgekehrt stand. So war sich keiner so ganz sicher, ob er im richtigen Zug war. Auch die Zub’s (Zugbegleiter, aka Schaffner :-)) nicht, denn die steigen auch erst Ostbahnhof ein.
Dann hiess es: Es gilt die Durchsage. Also Gleis 7 nach D, Gleis 6 nach Köln. Ergo steige ich in den Zug auf Gleis 7 ein.
Aber man war sich nicht sicher. Dann sagte einer: Ein Zub (Schaffner ;-)) hätte gesagt, dass das gilt, was an den Zügen steht. Also Gleis 6 nach D, Gleis 7 nach Köln. Also Sachen zusammen packen, in den anderen Zug…
Sachen ausgepackt, hingesetzt. Da kam dann auch die Durchsage, dass dieser Zug nach Ddorf fährt. Also alles klar. Plötzlich gehen am Zug gegenüber (wo Köln dranstand) die Hinweisschilder aus, auf denen das Fahrtziel stand…
Und der Bahnmitarbeiter, der vorher einen blinden Fahrgast zu seinem Platz in dem nach Ddorf fahrenden Zug auf Gleis 6 begleitet hatte, holte ihn wieder heraus und brachte ihn zum Zug auf Gleis 7…
Also Laptop wieder einpacken, Sachen aus der Gepäckablage holen, wieder in den anderen Zug. Schnell noch einen Blick auf die Zielanzeiger auf dem Bahnsteig geworfen: Oooops, die wurden geändert: Gleis 6 nach Ddorf, Gleis 7 nach Köln, so wie es auch an den Zügen dranstand…
Große Ratlosigkeit… Wohin denn nun??
Nach 25 Minuten hin und her klärte es sich so langsam und nun sitze ich im (hoffentlich) richtigen Zug, der von Gleis 7 nach Düsseldorf fährt… Sollte ich dann doch ab Hamm nach Köln fahren, lasse ich es Euch wissen 😉
Für die Verspätung gab es dann ein alkoholfreies Getränk auf Kosten des Hauses. Ein feiner Zug. Ich hab einen Kaffe genommen.
Ansonsten geht es mir gut, danke der Nachfragen 😉 Und meine guten Vorsätze fürs neue Jahr lauten: Wieder etwas mehr in meinem Blog schreiben, bzw. Fotos einstellen.
Schaun mer mal….
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Jan Banning bei Cicero
22. November 08
Eine sehr beeindruckende Fotoausstellung hatte in der CiceroGalerie Eröffnung: Bureaucratics von Jan Banning.
Jan Banning zeigt hier Portraits von Staatsdienern an ihren Schreibtischen in aller Herren Länder. Über fünf Jahre arbeitete er an seinem Projekt und bereiste die halbe Welt. Cicero zeigt Fotos aus Indien, Russland, Bolivien, Liberia, Frankreich, Jemen, China und den USA. Mit Bildern vom einfachen Archivar bis zum Präfekten hat Banning eine fotografische Studie über Rituale und Symbole in der öffentlichen Verwaltung geschaffen.
Hier einige Fotos von der Eröffnung.
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Tanz im August – Internationales Tanzfestival: PAQUERETTE
21. August 08
Hier Bilder von der Fotoprobe PAQUERETTE von und mit Cecilia Bengolea und Francois Chaignaud
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Tanz im August – Internationales Tanzfestival: Olivier Dubois: FAUNE(S)
22. August 08
Hier Bilder von der Fotoprobe „FAUNE(S)“ von Olivier Dubois.






