Schlagwort: kunst

  • Ein Nachmittag in Berlin…

    13. Nov. 2007

    Ein Künstler hatte eine Mauer-Nachbildung aus durchscheinendem Kunststoff vor dem Brandenburger Tor aufgestellt (die abends leuchtete), im Lustgarten waren Skulpturen von Fernando Botero ausgestellt, im U-Bahnhof Alexanderplatz gab es zwei Ausstellungen, und die Ecke Charlotten-/ Zimmerstraße im Wandel der Zeit. Und Anna.

    Hier die Bilder eines Nachmittags in Berlin.

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  • December in der Greifswalder Allee

    09. Nov. 2007

    Ok, ok, es ist erst November, aber nur wegen dem Wortspiel (der Dativ ist dem Genitiv sein Tod) wollte ich nicht bis zum Dezember warten. Zumal es ja auch „december“ heisst und nicht „Dezember“… Außerdem ist ja eher der März der magische Monat, wie es scheint, denn hier, im „december“, treffe ich bereits auf den dritten Galeristen, der seine Galerie im März eröffnet hat.

    Jedenfalls habe ich gestern die Galerie „december“ in der Greifswalder Strasse besucht, in der zur Zeit die Ausstellung „Alexanderplatz“ mit Fotos von Harald Hauswald gezeigt wird. Und da kommt sie ja wieder hoch, meine Affinität zum geschichtsträchtigen Osten, gerade heute, am 9. November.

    Und jetzt werde ich ausschweifend…: Denn ich erinner mich noch, wie meine damalige Freundin Sabine mich im November 1989 anrief und mich bekniete, doch mit ihr nach Berlin zu fahren, es sei dort gerade die Mauer gefallen.

    Und ich weiß noch, das ich dem Ereignis ambivalent gegenüber stand (wegen linker Gesinnung und so) und auf keinen Fall diesen „Mauerfall-Tourismus“ mitmachen wollte. Auf der anderen Seite war Sabine diejenige, die mit mir meinen langgehegten Traum einer Foto-Reportage entlang der deutsch-deutschen Grenze verwirklicht hatte.

    Ich hatte seit Jahren die Idee, mal an der deutsch-deutschen Grenze entlang zu fahren, um sie zu fotografieren. Aber es gab keine Eile, es gab keine Veranlassung zu glauben, dass die Grenze fallen würde. Aber weil Sabine auch Lust auf dieses Projekt hatte, sind wir im Sommer 1989 von der Rhön entlang der Grenze Richtung Norden gefahren (mit dem Vorhaben, im Jahr darauf Richtung Süden zu fahren, bis zur Grenze zur CSSR). Dann fiel im November 1989 die Grenze und wir hatten im Sommer (ohne es zu ahnen) die letzte Möglichkeit wahrgenommen, die Grenze als Grenze zu fotografieren.

    Naja, jedenfalls sind wir im Dezember 89, nachdem im November die Grenze geöffnet wurde, noch einmal unsere Strecke vom Sommer gefahren, um die Veränderungen zu dokumentieren. Und die waren gewaltig. Ich kann jetzt leider nicht spontan mit Bildbeispielen dienen.

    Leider waren wir nicht besonders geschäftstüchtig, d.h. wir haben unsere Bilder nicht vermarktet, zum anderen sind die Bilder auch sooo unterschiedlich, dass man einen vorher/nachher-Effekt kaum sieht. Vorher gabs ein Bild von einem Zaun, nachher gabs ein Bild von einer Strasse….

    Was mich aber während unserer zweiten Tour sehr beeindruckt hat, war die Gastfreundlichkeit der DDR-ler. Wir (Wessis) konnten zu der Zeit problemlos in die (noch bestehende) DDR einreisen. Und wir wurden eingeladen, zum Essen, wir wurden bewirtet, es war für mich eine Freude zu erleben, dass Gastfreundschaft nicht nur eine hohle Phrase war.

    Und, ich muss sagen (ich hab ja gesagt, dass ich ausschweifend werde), diese Erfahrung, hat sich bis in die heutige Zeit bestätigt. Man soll ja nicht pauschalisieren und ich möchte das auch gar nicht, aber meiner Erfahrung nach ist es oft so, dass „Ossis“ leichter über ihre Empfindungen und Gefühlen reden können, als „Wessis“.

    Aber hier der eigentliche Anlaß meines Postings: Nämlich die Galerie des Fotografen-Kollegen Gerald Zörner, der im März seine Galerie in der Greifswalder Strasse 217 eröffnet hat und dessen Räumlichkeiten mir ausnehmend gut gefallen. Die Fotos, die er zur Zeit ausstellt, gefallen mir sehr, sie geben sehr eindrucksvoll Stimmungen wieder, es sind Fotos von Harald Hauswald, der jahrelang rund um den Alex fotografiert hat.

    Nach so viel Text gibt es jetzt noch ein Foto vom Galeristen Gerald Zörner vor dem Werk seines Künstlers:

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  • Im December auf der Greifswalder Strasse (und die Wende)

    Ok, ok, es ist erst November, aber nur wegen dem Wortspiel (der Dativ ist dem Genitiv sein Tod) wollte ich nicht bis zum Dezember warten. Zumal es ja auch „december“ heisst und nicht „Dezember“… Außerdem ist ja eher der März der magische Monat, wie es scheint, denn hier, im „december“, treffe ich bereits auf den dritten Galeristen, der seine Galerie im März eröffnet hat.

    Jedenfalls habe ich gestern die Galerie „december“ in der Greifswalder Strasse besucht, in der zur Zeit die Ausstellung „Alexanderplatz“ mit Fotos von Harald Hauswald gezeigt wird. Und da kommt sie ja wieder hoch, meine Affinität zum geschichtsträchtigen Osten, gerade heute, am 9. November.

    Und jetzt werde ich ausschweifend…: Denn ich erinner mich noch, wie meine damalige Freundin Sabine mich im November 1989 anrief und mich bekniete, doch mit ihr nach Berlin zu fahren, es sei dort gerade die Mauer gefallen.

    Und ich weiß noch, das ich dem Ereignis ambivalent gegenüber stand (wegen linker Gesinnung und so) und auf keinen Fall diesen „Mauerfall-Tourismus“ mitmachen wollte. Auf der anderen Seite war Sabine diejenige, die mit mir meinen langgehegten Traum einer Foto-Reportage entlang der deutsch-deutschen Grenze verwirklicht hatte.

    Ich hatte seit Jahren die Idee, mal an der deutsch-deutschen Grenze entlang zu fahren, um sie zu fotografieren. Aber es gab keine Eile, es gab keine Veranlassung zu glauben, dass die Grenze fallen würde. Aber weil Sabine auch Lust auf dieses Projekt hatte, sind wir im Sommer 1989 von der Rhön entlang der Grenze Richtung Norden gefahren (mit dem Vorhaben, im Jahr darauf Richtung Süden zu fahren, bis zur Grenze zur CSSR). Dann fiel im November 1989 die Grenze und wir hatten im Sommer (unbewusst natürlich) die letzte Möglichkeit wahrgenommen, die Grenze als Grenze zu fotografieren.

    Naja, jedenfalls sind wir im Dezember 89, nachdem im November die Grenze geöffnet wurde, noch einmal unsere Strecke vom Sommer gefahren, um die Veränderungen zu dokumentieren. Und die waren gewaltig. Ich kann jetzt leider nicht spontan mit Bildbeispielen dienen.

    Leider waren wir nicht besonders geschäftstüchtig, d.h. wir haben unsere Bilder nicht vermarktet, zum anderen sind die Bilder auch sooo unterschiedlich, dass man einen vorher/nachher-Effekt kaum sieht. Vorher gabs ein Bild von einem Zaun, nachher gabs ein Bild von einer Strasse….

    Was mich aber während unserer zweiten Tour sehr beeindruckt hat, war die Gastfreundlichkeit der DDR-ler. Wir (Wessis) konnten zu der Zeit problemlos in die (noch bestehende) DDR einreisen. Und wir wurden eingeladen, zum Essen, wir wurden bewirtet, es war für mich eine Freude zu erleben, dass Gastfreundschaft nicht nur eine hohle Phrase war.

    Und, ich muss sagen (ich hab ja gesagt, dass ich ausschweifend werde), diese Erfahrung, hat sich bis in die heutige Zeit bestätigt. Man soll ja nicht pauschalisieren und ich möchte das auch gar nicht, aber meiner Erfahrung nach ist es oft so, dass „Ossis“ leichter über ihre Empfindungen und Gefühlen reden können, als „Wessis“.

    Aber hier der eigentliche Anlaß meines Postings: Nämlich die Galerie des Fotografen-Kollegen Gerald Zörner, der im März seine Galerie in der Greifswalder Strasse 217 eröffnet hat und dessen Räumlichkeiten mir ausnehmend gut gefallen. Die Fotos, die er zur Zeit ausstellt, gefallen mir sehr, sie geben sehr eindrucksvoll Stimmungen wieder, es sind Fotos von Harald Hauswald, der jahrelang rund um den Alex fotografiert hat.

    Nach so viel Text gibt es jetzt noch ein Foto vom Galeristen Gerald Zörner vor dem Werk seines Künstlers:

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  • Der Hamburger Bahnhof

    05. Nov. 2007

    …der kein Bahnhof mehr ist, sondern ein Museum für Gegenwartskunst. Wobei mir der Begriff „Museum“ als Ausstellungsraum für Gegenwartskunst schwer über die Lippen kommt. Für mich hat der Begriff etwas antiquiertes, für die moderne Kunst passt das m. Mg. nach nicht. Aber da das Museum sich eben so nennt…

    Jedenfalls zeichnet sich der „Hamburger Bahnhof“ durch weitläufige, große Hallen aus, in denen sich große Installationen sehr gut präsentieren lassen.

    Ich war heute nur kurz drin, weil es der letzte Tag einer Präsentation war, die ich noch schnell „mitnehmen“ wollte. Auffällig die große Anzahl junger Besucher und auch die Internationalität beeindruckt mich immer wieder. Wobei das natürlich für ganz Berlin gilt, aber in Räumen kriegt man natürlich besser mit, dass die Menschen sich in Spanisch, Französich, Englisch, Polnisch, Russisch usw. unterhalten.

    Hier gehts zu den Fotos:

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  • Kunst und Skulptur

    Auf dem ArtForum vor zwei Wochen habe ich diese Skulptur von Kevin Francis Gray gesehen, die mir schon dort ausnehmend gut gefiel.

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    Letzte Woche, als ich mit M. mehrere Galerien in der Brunnenstrasse besucht habe, fiel sie mir erneut auf, diesmal in einer Galerie in einer anderen Umgebung, was ihre beeindruckende Wirkung deutlich verstärkte.

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    Wobei ich mich fragte, welchen Sinn dieser Perlenvorhang hat, und wie wohl das Gesicht der jungen Dame aussieht. Also erdreistete ich mich, den Vorhang etwas zu lüften, und die junge Dame entblößte ihr makabres Geheimnis…

    IMG_6658

    Die Skulptur ist aus Marmor, und es ist schlichtweg grandios, wie es Künstler schaffen, aus diesem harten Material feinste Skrukturen heraus arbeiten.

  • Kunst und Skulptur

    13. Nov. 2007

    Auf dem ArtForum vor zwei Wochen habe ich diese Skulptur von Kevin Francis Gray gesehen, die mir schon dort ausnehmend gut gefiel.

    IMG_5938

    Letzte Woche, als ich mehrere Galerien in der Brunnenstrasse besucht habe, fiel sie mir erneut auf, diesmal in einer Galerie in einer anderen Umgebung, was ihre beeindruckende Wirkung deutlich verstärkte.

    P1000193_k

    Wobei ich mich fragte, welchen Sinn dieser Perlenvorhang hat, und wie wohl das Gesicht der jungen Dame aussieht. Also erdreistete ich mich, den Vorhang etwas zu lüften, und die junge Dame entblößte ihr makabres Geheimnis…

    IMG_6658

    Die Skulptur ist aus Marmor, und es ist schlichtweg grandios, wie es Künstler schaffen, aus diesem harten Material feinste Skrukturen heraus arbeiten.

  • Der September im Schnelldurchgang….

    Nicht dass ihr denkt, dass ich überhaupt keine Fotos mehr mache. Jetzt kommen ein paar….

    Neulich war ich in Leipzig und habe mich prächtig amüsiert:

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    Und ich habe auch ein paar Leipziger Mädels fotografiert:

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    Die waren ziemlich gut drauf und meinten, dass sie alles gegeben hätten, mehr sei nicht drin. Woraufhin ich meine Begeisterung kundtat, das sie so gut mitgespielt haben…

    Direkt daneben sonnten sich auch jüngere Jahrgänge in der Spätsommersonne:

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    Und auch in

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    Berlin tat sich einiges:
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    Lauter Touris….

    und ich mittendrin – hier mit Karl, Otto und Friedrich…
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    An diesem Fotoautomat könnte ich mich auch mal länger aufhalten….
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    Dieser Kollege begegnete mir auf meinen Rundgängen über die diversen Kunstmessen.
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    Auf denen es an klugen Sprüchen nicht mangelte….
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    Hier zwei Bilder aus einer Serie, die mir irgendwie gefiel…
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    Dann gingen wir noch zu den „schönsten Franzosen, die aus New York“ kommen – sprich: berühmte französsche Impressionisten, die normalerweise in New York hängen, waren auf Gastspiel in Berlin…

    (Ja, AMP, ich war nochmal drin, am letzten möglichen Wochenende, und fand die graue Odalisque immer noch am schönsten 😉

    Eigentlich darf man da nicht fotografieren, aber dieses Motiv konnte ich mir nicht entgehen lassen:IMG_6034

    Und diesen Künstler hab ich dann noch am Boxi entdeckt….
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    Soviel erstmal für heute… Vielleicht etwas konfus, aber es ist halt soviel passiert, dass das nicht mehr „ordentlich“ zu rekapitulieren ist. Deswegen „nur“ ein paar Eindrücke. Lasst euch einfach drauf ein….

    Wer noch Lust auf ein paar Bilder vom Ostkreuz – meinem Lieblingskreuz – hat, der klicke bitte  HIER.

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  • Karl-Marx-Allee, Alexanderplatz, Ostkreuz etc.

    07. Juli 2007

    Ein paar Bilder aus der letzten Zeit…(Für eine größere Darstellung bitte auf das Bild klicken).

    Ein Spaziergang über die Karl-Marx-Alee hier.

    Die U5 hat, soweit ich das U-Bahn-Netz Berlins kenne, die mit Abstand hässlichsten Bahnhöfe. Wobei es am Alexanderplatz gerade noch so geht, finde ich. Aber diese Kacheln lassn mich auch eher an Schwimmbad denken… Aber es geht mir ja auch in der Regel weniger um die Architektur 😉
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    Vielleicht bin ich zu sentimental… Aber ich finds einfach nur schön (links)…. Und was mache ich bloß ohne mein geliebtes, altes Ostkreuz, da es ja in den nächsten Jahren zu einem modernen Bahnhof umgebaut wird…
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    Die alte Dame links ist aus meiner Serie über die Karl-Marx-Alle.

    Mit dem Herrn auf dem rechten Bild habe ich mich länger unterhalten. Er heißt Joe und ist an der Philharmonie beschäftigt. Kommt aus Amerika und ich habe ihn zuerst für einen Touristen gehalten. Aber er lebt schon 15 Jahre in Berlin.
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    Ein Klassik-Motiv… Auf der Warschauer Brücke
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