Ich hab jetzt mal angefangen, eine Idee umzusetzen, die ich vor einiger Zeit hatte: Eine „Bordüre“ mit Portrait-Fotos in meiner Wohnung zu erstellen. Also statt weniger großer Fotos viele kleine aufzuhängen. Diese hier sind 30 x 30 cm groß und sollen als „Band“ mein Zimmer durchziehen. Hier ein „Überblick“ und hier sind die Portraits im einzelnen. 
Schlagwort: portraits
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Das Portrait-Projekt
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Der September im Schnelldurchgang….
Nicht dass ihr denkt, dass ich überhaupt keine Fotos mehr mache. Jetzt kommen ein paar….
Neulich war ich in Leipzig und habe mich prächtig amüsiert:

Und ich habe auch ein paar Leipziger Mädels fotografiert:

Die waren ziemlich gut drauf und meinten, dass sie alles gegeben hätten, mehr sei nicht drin. Woraufhin ich meine Begeisterung kundtat, das sie so gut mitgespielt haben…
Direkt daneben sonnten sich auch jüngere Jahrgänge in der Spätsommersonne:

Und auch in

Berlin tat sich einiges:


Lauter Touris….
und ich mittendrin – hier mit Karl, Otto und Friedrich…

An diesem Fotoautomat könnte ich mich auch mal länger aufhalten….

Dieser Kollege begegnete mir auf meinen Rundgängen über die diversen Kunstmessen.

Auf denen es an klugen Sprüchen nicht mangelte….

Hier zwei Bilder aus einer Serie, die mir irgendwie gefiel…


Dann gingen wir noch zu den „schönsten Franzosen, die aus New York“ kommen – sprich: berühmte französsche Impressionisten, die normalerweise in New York hängen, waren auf Gastspiel in Berlin…
(Ja, AMP, ich war nochmal drin, am letzten möglichen Wochenende, und fand die graue Odalisque immer noch am schönsten 😉
Eigentlich darf man da nicht fotografieren, aber dieses Motiv konnte ich mir nicht entgehen lassen:

Und diesen Künstler hab ich dann noch am Boxi entdeckt….

Soviel erstmal für heute… Vielleicht etwas konfus, aber es ist halt soviel passiert, dass das nicht mehr „ordentlich“ zu rekapitulieren ist. Deswegen „nur“ ein paar Eindrücke. Lasst euch einfach drauf ein….
Wer noch Lust auf ein paar Bilder vom Ostkreuz – meinem Lieblingskreuz – hat, der klicke bitte HIER.
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Curry 36
„Curry 36“ ist der Kult-Curry-Wurst-Laden in Kreuzberg.
Meine letzte Curry-Wurst mit Pommes aß ich dort am 1.1.2007. Direkt nach der Silvester-Feier auf dem Kreuzberg. Ich esse eigentlich NIE Curry-Wurst mit Pommes.
Damals, also am 1.1.2007 war die Curry-Wurst mit Pommes der absolute Frust-Fraß. Weil das Jahr 2007 so beschissen anfing, wie es nicht beschissener hätte anfangen können. Und eigentlich hätte ich danach zum Curry-Wurst-mit-Pommes Daueresser werden müssen, weil es einfach nicht besser wurde.
Nun, mein Bauch wurde auch ohne Curry-Wurst-mit-Pommes immer runder und dicker, bis ich vor einigen Wochen beschloss, dass das ein Ende haben muss… Sowohl die Fresserei als auch der Frust. Es musste etwas passieren. Ein Jahr Stillstand langt.
Und heute morgen, um 5:30 nach durchtanzter und durchzechter Nacht kam er: Der Schmacht auf eine Curry-Wurst mit Pommes. Beim „Curry 36“. Diesmal nicht aus Frust, sondern aus Lust. Und ohne schlechtes Gewissen. Weil die Pfunde runter sind, und ich so dick oder so dünn bin, wie es mir gefällt.
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Diamanten
Zola und ich haben heute einen Ausflug nach Antwerpen gemacht. Von Düsseldorf aus ist man in zwei Stunden dort. Sie hatte eine Reportage über die Antwerpener Diamanten-Tradition gesehen, und wollte mal vor Ort schauen, wie es da aussieht. Wir haben das Diamanten-Museum besucht und sind jetzt Top-Informiert. Ich wusste z.B. nicht, dass Diamanten in 15 km Tiefe im Erdinnern entstehen, weil dort ein enormer Druck und die richtige Temperatur herrschen um den Kohlenstoff zusammenzudrücken. Durch Vulkanausbrüche kommt dann der zusammengepresste Kohlenstoff als Diamant an die Oberfläche.
Was ich aber dann am Ende doch spannender fand, war die Salsa-Gruppe am Alten Markt, bzw. deren Publikum. Lange schon hab ich keine Leute mehr angesprochen und fotografiert. Als wir dort ankamen, fühlte ich plötzlich wieder diesen Drang, durch die Reihen zu wandern und mir die Leute vor die Linse zu holen… Und es gab nicht EINE Abfuhr… Und was gab es da für unterschiedliche Leute! Alte, Junge, Schwarze, Weiße, Mütter, Kinder, Verliebte, Coole, Latinos – alles war vertreten. Grandios! Ich konnte mich austoben – frank und frei 🙂 Ich hab die Leute angeschaut, habe sie beobachtet, habe mich vor sie gestellt und sie angelacht – und dann geknipst 😉 Schaut es Euch an – die Galerie mit den Fotos gibt es HIER! Ein schöner Tag – wieder viele nette Menschen getroffen 🙂
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Neulich am Brandenbuger Tor…
Wenn man an die touristischen Punkte der Hauptstadt geht, fällt man als Fotograf nicht sonderlich auf und (fast) niemand wundert sich, wenn er da fotografiert wird. Ich bin dreimal gefragt worden, für wen ich denn ich fotografiere, obwohl ich rein privat dort war und – für mein Empfinden – bloß kleines Equipment bei hatte (20D + Objektive). Vielleicht ist es mein neugieriges gucken in alle Richtungen, vielleicht ist es mein beobachten der Leute, was sie tun, vielleicht ist es mein Interesse an den Dingen, die passieren, selbst wenn es „nur“ Touristen sind, die sich gegenseitig fotografieren. (Vielleicht ist es auch mein Outfit 😉 ). Es gibt viel zu entdecken, in der Hauptstadt der BRD und in der Ex-Hauptstadt der DDR, es gibt viele geschichtsträchtige Bezirke… Auch viele Erinnerungen… War nicht 1976 der einzige Laden des Kult-Versenders 2001 auf der Berliner Kantstrasse? Und führte nicht der erste Weg der aus der Düsseldorfer Provinz kommenden Jugend 1976 genau dorthin? Und einer dieser jungen Leute sollte 30 Jahre später auf genau dieser Kantstrasse ein Knöllchen für Falschparken kriegen, weil er im Schwarzen Cafe saß, und sich irgendwelchen Illusionen für sein künftiges Leben hingab….
Hier sind Fotos vom Brandenburger Tor 2007…. (auf das Bild klicken)





