DocMorris und die DDR

Nun hab ich mich doch letztes Jahr auf meiner kleinen Reise durch die Ostländer doch gewundert, wie viele Leute dort unkomplizierter, offener, direkter und hilfsbereiter sind, als ich es aus dem tiefen Westen der Republik gewohnt bin. Und daß hat mich ja nun auch direkt veranlasst, ‚rüberzugehen‘ ;-).
Zwar nicht in den tiefsten Osten, aber immerhin nach Berlin (Ost). Wenn auch meine Frau (aus dem Osten, logisch) meint, dies sei ein Vorurteil, so sehe ich eben dieses Vorurteil (so es denn eines ist) seit heute wieder bestätigt.
Diesmal aber nicht durch Menschen jenseits der ehemaligen Ostgrenze der BRD, sondern durch solche, die jenseits der bestehenden Westgrenze leben und arbeiten. Nämlich in den Niederlanden. So heute geschehen, als ich Arbeiter bei DocMorris fotografieren wollte, diese Arbeiter aber gerade mal Mittagspause machten. Und so war sich der mich begleitende Assistent der Bereichsleitung nicht zu schade, mal eben als „Arbeiter“ einzuspringen, der die Medikamente aus den Regalen fischte und die Rezepte einscannte.

Immer wieder eine Freude, solchen Menschen zu begnen.

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10 Kommentare zu „DocMorris und die DDR“

  1. Zitat:“Durch einen Zufall fielen einer Apotheke Taxbeanstandungen der Techniker Krankenkasse gegenüber DocMorris in die Hände. Die Apotheke leitete sie dann an den Apothekerverband Westfalen-Lippe weiter. Der überprüfte diese Unterlagen und musste ein haarsträubendes Ergebnis feststellen: Von den 109 auf den Rezepten verordneten Präparaten waren von DocMorris 89 nicht korrekt beliefert bzw. nicht korrekt berechnet worden. In 50% der beanstandeten Fälle wurde ein falscher Vertragspreis in Ansatz gebracht – da mag in erster Linie die Krankenkasse ein Problem mit ihrer umworbenen Apotheke haben. In rund 17% der Fälle allerdings musste die Kasse vermerken: „Abgabe weicht von der Verordnung ab“. Dies bedeutet im Klartext, dass hier ein anderes als das verordnete Arzneimittel abgegeben wurde. Wie der Apothekerverband anhand der PZN ermittelte, erhielten die Patienten dann schon mal ein Gichtmittel (Allopurinol) statt eines Beta-Adrenorezeptor-Antagonisten (Dilatrend) oder ein Immunsuppressivum (Rapamune) statt des verordneten Diuretikums (Furosemid). Wie diese Belieferungen pharmazeutisch zu beurteilen sind und was sie unter Umständen für den Patienten bedeuten, muss ich hier nicht ausführen.“
    Quelle: DAZ, Editorial: Wo führt das alles hin?
    Werner

  2. Und mir gefällt das Erscheinungsbild dieses Blogs. Er ist sehr übersichtlich gegliedert und von der Farbgebung mag ich die Seite auch. Tja, würde ich nur die paar Euro investieren…

    Ja, die Holländer sind in der Mehrzahl ein sympathisches Völkchen, „Ausreißer“ gibt’s da natürlich auch.

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