Manchmal wird man doch heftigst überrascht. Nun war ich doch noch in diesem Sommer auf einer Hochzeit bei der die Braut 23 Jahre jünger ist, als ihr Bräutigam. Da hab ich nun gar nicht mehr mit gerechnet… 😉
Aber warum sollte es das nicht geben? Ist es denn zwischen Erwachsenen Menschen nicht völlig egal, wie alt man tatsächlich ist?
Ist es ein Unterschied ob der Bräutigam 50 ist und die Braut 27, oder ob er 65 und sie 42 Jahre alt ist? Im letzteren Fall ist natürlich die Ehe schon strenger befristet, mal unterstellt, beide Herren erreichen das statistische Endalter, das bei 81 Jahren liegt.(Oh, cool, da hab ja noch 30 Jahre… Kann man noch viel machen ;-))
Dann wären beide Frauen, unterstellt beide Ehen halten bis zum Tod des Mannes, 58 Jahre alt. Die jüngere Frau wäre dann 31 Jahre verheiratet, die Ältere nur 16.
Oder sollte man gehässig sein, und annehmen, dass es unwahrscheinlich ist, dass die eine Ehe die maximal mögliche Dauer von 31 Jahren erreicht?
Dann wäre diese Frau doch leichter in der Lage, einen neuen Partner zu finden. Ist doch mit 51 noch leichter als mit 58… Oder spielt das keine Rolle?
Aber wahrscheinlich denke ich wieder viel zu sehr in die Zukunft. Entscheidet nicht viel mehr das Hier und das Jetzt? Wieviel Vergangenheit brauchen wir? Wie weit sollen wir versuchen in die Zukunft zu blicken?
Sind also alle diese Fragen Blödsinn? Mach ich mir mal wieder zu viele Gedanken um ein Thema, dass man sowieso nicht, oder nur sehr marginal, beeinflussen kann?
Ich glaube das nicht. Man kann etwas für sein Glück und seine Liebe tun, man kann Veränderungen herbei führen, man kann sein Bewusstsein schärfen, man kann Zusammenhänge erkennen und danach handeln.
Und nach all den Überlegungen gibt es noch ein Bild von dem reizenden Brautpaar…
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