23. Dez 2007
So, wie angekündigt ein kurzer Bericht über Hoyerswerda. Ich hab dort eine Freundin besucht, die mir viel interessantes erzählt hat. Erstmal besteht Hoyerswerda aus zwei Ortsteilen: Der Altstadt und der Neustadt. Und der Kontrast zwischen beiden Teilen ist riesig. Die Altstadt bald 600 Jahre alt, und die Neustadt komplett aus DDR-Plattenbauten bestehend. Wo vorher Wald war, wurden Wohnungsbauten hochgezogen, hauptsächlich für die Arbeiter der Braunkohlegruben, die in Nähe angelegt wurden. Diese wurden nach der Wende fast alle stillgelegt, was zur Folge hat, das Hoyerswerda dramatsich an Bevölkerung verliert und die Plattenbauten zum großen Teil leerstehen und abgerissen werden. Ganze Straßenzüge sind schon geschleift worden und in den verbliebenen Häusern sind sehr viele Fenster dunkel.
Die riesigen Kohleabbaugebiete werden wieder geflutet, so dass eine riesige Seen-Landschaft um Hoyerswerda entsteht. Hier ein paar Bilder von der unwirklich anmutenden Seen-Landschaft. Aus der Stadt gibt’s leider keine, da hat die Dunkelheit unerbittlich zugeschlagen.



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