Autor: Dom

  • Eat my Wonderland

    07. März 2009

    Ein Spektakel in den Sophiensälen – zwischen Realität und Illusion. Ein Fest – nichts muss, alles kann. Ein Stück der Regieabsolventin der Ernst-Busch-Hochschule, France-Elena Damian, basierend auf Motiven von Lewis Carroll und Luigi Pirandello. Sinn oder Unsinn? Egal…
    Hier die Fotos der Aufführung. (Lief vom 10.-15.3.09)

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  • Annie Leibovitz im c/o Berlin

    22. Februar 2009

    Am 20. Februar 2009 eröffnete im c/o Berlin Annie Leibovitz ihre Ausstellung „A Photographer’s Life 1990 – 2005“. Leibovitz zeigt eine Werkschau ihrer beruflichen Arbeiten und private Bilder, die sich zu einer Chronik der letzten 15 Jahre zusammenfügen. Bilder ihrer Familie und Freunde stehen Auftragsarbeiten Prominter gegenüber.

    Leibovitz gehört zu den berühmtesten Fotografen unserer Zeit, ihre Bilder erscheinen seit über 30 Jahren auf den Titeln zahlreicher Magazine. Seit 1970 arbeitete sie beim Rolling Stone Magazine, ihr erster Auftrag war eine Titelgeschichte über John Lennon. Später wechselte sie dann zu Vanity Fair und arbeitet seit 1998 auch für die Vogue. Neben ihrer redaktionellen Arbeit fotografierte sie Werbekampagnen, u.a. die legendäre Serie für American Express.

    Hier gibt’s einige Bilder von der Ausstellungseröffnung.

  • Spaß am Ostbahnhof

    Vorhin war’s lustig an Berlins Ostbahnhof. Ich fahre ja öfter von Berlin nach Düseldorf. Normalerweise fährt ein Doppelzug, d.h. zwei aneinander gekuppelte komplette Züge von Berlin nach Köln, bzw. Düsseldorf. Dieser Doppelzug wird auf halber Strecke getrennt und zwei Züge fahren ab Hamm verschiedene Strecken zu ihren Zielen.

    Heute kam eine Durchsage, dass die Züge nach Köln und Düsseldorf direkt ab Berlin getrennt fahren. An Gleis 7 der nach Düsseldorf, an Gleis 6 der nach Köln. Auch auf den Zielanzeigen auf dem Bahnsteig stand Gleis 7: nach Ddorf, Gleis 6: nach Köln.

    Dumm nur, dass es auf den Zügen genau umgekehrt stand. So war sich keiner so ganz sicher, ob er im richtigen Zug war. Auch die Zub’s (Zugbegleiter, aka Schaffner :-)) nicht, denn die steigen auch erst Ostbahnhof ein.

    Dann hiess es: Es gilt die Durchsage. Also Gleis 7 nach D, Gleis 6 nach Köln. Ergo steige ich in den Zug auf Gleis 7 ein.

    Aber man war sich nicht sicher. Dann sagte einer: Ein Zub (Schaffner ;-)) hätte gesagt, dass das gilt, was an den Zügen steht. Also Gleis 6 nach D, Gleis 7 nach Köln. Also Sachen zusammen packen, in den anderen Zug…

    Sachen ausgepackt, hingesetzt. Da kam dann auch die Durchsage, dass dieser Zug nach Ddorf fährt. Also alles klar. Plötzlich gehen am Zug gegenüber (wo Köln dranstand) die Hinweisschilder aus, auf denen das Fahrtziel stand…

    Und der Bahnmitarbeiter, der vorher einen blinden Fahrgast zu seinem Platz in dem nach Ddorf fahrenden Zug auf Gleis 6 begleitet hatte, holte ihn wieder heraus und brachte ihn zum Zug auf Gleis 7…

    Also Laptop wieder einpacken, Sachen aus der Gepäckablage holen, wieder in den anderen Zug. Schnell noch einen Blick auf die Zielanzeiger auf dem Bahnsteig geworfen: Oooops, die wurden geändert: Gleis 6 nach Ddorf, Gleis 7 nach Köln, so wie es auch an den Zügen dranstand…

    Große Ratlosigkeit… Wohin denn nun??

    Nach 25 Minuten hin und her klärte es sich so langsam und nun sitze ich im (hoffentlich) richtigen Zug, der von Gleis 7 nach Düsseldorf fährt… Sollte ich dann doch ab Hamm nach Köln fahren, lasse ich es Euch wissen 😉

    Für die Verspätung gab es dann ein alkoholfreies Getränk auf Kosten des Hauses. Ein feiner Zug. Ich hab einen Kaffe genommen.

    Ansonsten geht es mir gut, danke der Nachfragen 😉 Und meine guten Vorsätze fürs neue Jahr lauten: Wieder etwas mehr in meinem Blog schreiben, bzw. Fotos einstellen.

    Schaun mer mal….

  • Jan Banning bei Cicero

    22. November 08

    Eine sehr beeindruckende Fotoausstellung hatte in der CiceroGalerie Eröffnung: Bureaucratics von Jan Banning.

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    Jan Banning zeigt hier Portraits von Staatsdienern an ihren Schreibtischen in aller Herren Länder. Über fünf Jahre arbeitete er an seinem Projekt und bereiste die halbe Welt. Cicero zeigt Fotos aus Indien, Russland, Bolivien, Liberia, Frankreich, Jemen, China und den USA. Mit Bildern vom einfachen Archivar bis zum Präfekten hat Banning eine fotografische Studie über Rituale und Symbole in der öffentlichen Verwaltung geschaffen.

    Hier einige Fotos von der Eröffnung.

  • Tanz im August – Internationales Tanzfestival: PAQUERETTE

    21. August 08

    Hier Bilder von der Fotoprobe PAQUERETTE von und mit Cecilia Bengolea und Francois Chaignaud

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  • Tanz im August – Internationales Tanzfestival: Olivier Dubois: FAUNE(S)

    22. August 08

    Hier Bilder von der Fotoprobe „FAUNE(S)“ von Olivier Dubois.
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  • Tanz im August – Internationales Tanzfestival

    21. August 08

    Hier Bilder von zwei Aufführungen: „Febre“ und „Comedy“

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  • Openings bei artMbassy, Degenhartt und Siguaraya

    08.08.08

    Kommentarlos einige Impressionen vom vorletzten Freitag, als ich die Openings in der artMbassy, Galerie Degenhartt und Siguaraya-Gallery besuchte.

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    Siguaray-Gallery
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    Galerie Degenhartt
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  • Performance am Hackeschen Markt

    10. Juli 2008

    „Können die Berliner nicht mal normal über die Straße gehen?“, dachte ich neulich so bei mir, als ich auf dem Weg in die Cicero-Galerie war. Aber schnell war klar, dass da wieder irgendetwas ablief. So schaute ich eine Weile zu. Es waren Dreharbeiten für einen Trailer für ein Tanzfestival. Hier ein paar Eindrücke.

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    Und hier der fertige Film, ein Kino-Trailer, der auf das im August stattfindende Tanzfestival aufmerksam machen soll.

  • „Mediaspree versenken“

    13. Juli 2008

    Hier in Berlin Friedrichshain-Kreuzberg gibt es unter der Bezeichnung „Mediaspree“ Pläne des Senats, das Spreeufer durch „Investoren“ zu betonieren zu lassen. Diese Bebauung soll bis 10m an die Spree heranreichen und für die Einwohner nur einen schmalen Uferweg freilassen, wo jetzt noch Strandbars und viele freie Flächen zum Verweilen einladen. Eine wuchtige, häßliche „Arena“ gibt es schon, die „O2-Arena“. Eine riesige, leuchtende Werbetafel verschandelt schon das Ufer der Spree, und wer von Kreuzberg über die Oberbaumbrücke nach Friedrichshain fährt, kann leicht den Eindruck gewinnen, er kommt nach „O2-hain“, weil das erste, was er vom Stadteil sieht, eine weitere riesige häßliche O2-Werbetafel ist, die direkt am S + U-Bahnhof Warschauerstraße steht. Gegen diese Bebauung setzt sich die Bürgerinitiave „Mediaspree versenken“ mit Aktionen und einem Bürgerbegehren zur Wehr.

    Das Bürgerbegehren fand am heutigen Sonntag, den 13.7.2008 statt und zur Mobilmachung gab es gestern, am Samstag, den 12.7.2008 eine Demo, die „Spreeparade“ durch den Bezirk.

    Hier ein paar Eindrücke, allerdings fehlt ganz eindeutig die Musik, die selbst mich zum Mittanzen verführt hat…

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