Hier ein paar Impressionen aus New York…

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New York
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Neues Glück
Endlich habe ich meiner langjährigen Geliebten den Laufpaß gegeben. Ich bin zu meiner großen und ersten Liebe zurückgekehrt. Ich hätte es schon längst machen sollen, aber nicht immer kann man bedingungslos seinem Herzen folgen. Manchmal stehen gewichtige Gründe dem Glück im Weg und man muss sich bescheiden, Ärger in Kauf nehmen und viele Zicken ertragen.
Gestern war ich endlich mit meiner großen Liebe nach all den Jahren der Entbehrung erstmals wieder gemeinsam aus. Und es war ein Traum. Ich habe direkt intuitiv mit ihr umgehen können und obwohl die Sonne nicht schien hat sie alle meine Wünsche erfüllt. Sie war scharf wie immer, nicht so ein Wischi-Waschi wie meine Ex-Geliebte und hat mich selbstlos unterstützt.
Meiner Ex-Geliebte gegenüber habe ich auch kein schlechtes Gewissen. Wer mich so oft enttäuscht hat, mich so oft im Stich gelassen hat, hat es nicht besser verdient. Jetzt kann sie sich wieder auf dem freien Markt neue Liebhaber suchen. Ich werde sie abstoßen, bei ebay werde ich sie verhökern.
Ich werde mit meiner neuen, alten Liebe wunderschöne Stunden, Tage und Wochen erleben, sie wird mir eine treue Begleiterin sein.
Es war von Anfang an verkehrt, sie fallen zu lassen, ich hätte ihr eine größere Chance geben müssen, sich zu bewähren, als ich getan habe. Damals haben mich schöne Augen aus Willich angeblinzelt und ich bin schwach geworden.
Ich hätte es wissen müssen, da meine große Liebe ja in Düsseldorf beheimatet ist, da nimmt man einfach keine aus Willich. Willich… Pff.
Hier ein Foto von meiner neuen, alten Liebe… Und über C. decken wir lieber den Mantel des Schweigens…

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Der Abi-Ball…
…meiner Tochter war heute. Der Abiball war prima, ein schönes Fest. Aber der Weg dorthin war gesäumt von Pleiten, Pech und Pannen. Nein, nicht der Weg der Tochter dorthin, der verlief zügig und durchgängig.
Nein,i ch meine das wörtlich, wenn ich vom Weg dorthin spreche.
Los geht’s mit dem Termin – 5. Juli, denn momentan ist in Berlin Fashion Week, für die ich gebucht war. Als ich das zusagte, hatte ich natürlich überhaupt nicht auf dem Schirm, dass am 5.7. Abiball der Tochter ist. Und natürlich hat das oberste Prorität. Also musste ich mich erstmal bei der Agentur beliebt machen und sagen, dass ich Donnerstag und Freitag quasi nicht arbeiten kann.
Aber Mittwoch abend hatte ich noch einen wichtigen Termin gemacht. Und weil ich Mittwoch 14 Stunden auf der Fashion Week war, war ich abends sehr, sehr müde und habe nicht mehr die Bilder verschickt. Das wollte ich dann am nächsten Morgen machen. Leider war ich am Morgen etwas im Tran und habe die Karten mir dem Bildern gelöscht, bevor ich sie auf meinen Computer überspielt hatte. Also hab ich mir ein Recoveryprogramm runter geladen und versucht doe Bilder wieder herzustellen. Klappt nicht – die Agentur ruft an, wo die Bilder bleiben. Ich werde nervös, muss ich doch mittags zum Zug.
Aber ich lebe ja in Berlin. Da erreiche ich den Bahnhof, die Metro, den Baumarkt und den heißesten Club der Stadt locker mit dem Fahrrad, also kann ich auch zu dem Computerspezialisten, der verlorene Dateien wieder herstellen kann, mit dem Fahrrad fahren.
Und der macht das auch, innerhalb einer Stunde. Wunderbar. Also Bilder gerettet, zur Agentur geschickt und alles ist gut. Den Zug, den ich eigentlich nehmen wollte verpasse ich zwar, aber was ist schon eine Stunde. Dachte ich.
Denn der Zug danach hatte leider, leider auf halber Strecke einen Schaden an der Lok, wir blieben auf der Strecke liegen. Dann fuhr er immerhin noch zum naächsten Bahnhof, von wo aus dann die Regionalbimmelbahn nach Düsseldorf fuhr. „Nur“ eine Stunde Verspätung. Macht schon zwei…
Am Bahnhof schnell ins Taxi, die Straßenbahn braucht zu lange. Dachte ich. Aber leider war der direkte Weg in den Stadteil, wo ich hin musste, wegen einer Bombenentschärfung gesperrt. Und, natürlich, die Umfahrungsstraßen waren völlig überlastet. Also: Noch weiter umfahren. Kost ja nix, ist ja bloß ein Taxi. Einziger Trost: Die Bahn wäre auch nicht durchgekommen.
Aber letzten Endes bin noch angekomen, und alles war gut.
Aber als ich wieder weg wollte fuhr mir einen Bahn vor der Nase weg. Es war 23:40. Naja, dachte ich, shit happens, nimmste die nächste Bahn. 20 Minuten gewartet, anschließend gewundert: Es kam keine Bahn mehr. In Düsseldorf kommt man um 12 Uhr nachts nicht mehr mit den öffentlichen in die Stadt. Ich hatte den Fahrplan nicht genau genug gelesen…
Also wieder ein Taxi genommen, und schon befürchtet, dass ich nicht mal mehr ein Absacker trinken könnte, weil schon alles zu hat. Wir hatten ja schon halb eins, und wir befinden uns in Düsseldorf. Aber dem war nicht so, und so sitze ich ganz entspannt in einer lauen Sommernacht vorm „Prinzinger“ am Lueg-Platz und tippe meine Erlebnisse in den Blog…
Alles ist gut. 🙂

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Düsseldorf – Adieu
Nach langen Jahren der Zweigleisigkeit, des Pendelns zwischen Berlin und Düsseldorf habe ich Ende Mai alle meine Zelte in Düsseldorf abgebrochen. Das letzte Zimmer, was ich in Düsseldorf hatte, hab ich aufgegeben. Die Tochter hat ihr Abitur bestanden, möchte im Herbst auch nach Berlin ziehen (nein, nicht zu mir), somit werden alle Karten neu gemischt.
Ich hatte es mir schwerer vorgestellt, dachte, dass meine vielen Jahre in Düsseldorf einen endgültigen Abschied schwer machen würden. Aber dem war nicht so. Ich habe mit Lust und Engagement meine Wohnung, meinen Keller leergeräumt, viele, viele Sachen weggeschmissen, aber auch noch einiges im Keller archiviert, aber letzlich habe auch ich gemerkt, dass das Leben nicht an den Dingen festzumachen ist, die im Keller oder auch in der Wohnung sind.
Zum Ausklang war ich am Wochenende Gast bei der Einweihungsparty meiner Nachmieter – quasi zu Gast im eigenen Haus. Es war ein schönes Fest, ich habe es sehr genossen.
Jetzt gehts weiter, immer weiter….
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Döner-Taxi
Eigentlich wollte ich in Ruhe einen Döner essen, aber kaum reingebissen musste ich ihn schon wieder zur Seite legen und arbeiten, weil gerade ein Porsche-Fahrer in den Imbiß „dönerte“… So hab ich statt des Döners ein Titelbild in der „BZ“ und im Innenteil jeder anderen Berliner Tageszeitung. Auch nicht schlecht 🙂


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Jo in Beelitz-Heilstätten
Die Lungenheilstätten Beelitz, in der Nähe von Berlin, ist ein riesiger Krankenhauskomplex, der zu Beginn des 20. Jhrdt. errichtet wurde. Noch bis 1994 wurde es als Militärkrankenhaus von den Sowjets genutzt. Seitdem stehen die Gebäude leer und verfallen, bzw. sind durch Vandalismus ziemlich runtergekommen. Wegen des morbiden Charme sind die Gebäude sind bei Fotografen als Fotolocation und bei Angehörigen der Gothic-Szene, die dort auf der Spur nach Geistern sind, sehr beliebt. Nachdem es dort aber mehrere Unfälle, sogar mit Todesfolge gegeben hat, wird es jetzt stärker bewacht.
Diese Serie stammt noch aus 2010. Hier klicken.
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Cosplayer
25. März 2011
Cosplayer sind junge Leute, meist Frauen, die sich Kostüme nach Figuren aus japanischen Comics, Mangas, schneidern. Dabei wird großen Wert darauf gelegt, dass die Kostüme bis in kleinste Details dem Original entsprechen. Übers Jahr verteilt gibt es verschiedene Termine an denen sie sich dann treffen, um zu sehen und gesehen zu werden. Einer der größeren Treffen findet alljährlich auf der Leipziger Buchmesse statt. Hier gibt es mehr Fotos!
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Vernissage im Januar
15. Januar 2011
Nach einer längeren Schaffenspause hier mal wieder ein paar Portraits von einer interessanten Vernissage. Der Fotograf Juergen Teller hat nachts im Louvre zwei nackte Frauen zwischen Skulpturen fotografiert, wie der Pressetext sagt: „…auf die für ihn typisch unprätentiöse Weise“. Das stimmt auffallend. Und was was bei manchen für Anfängerfehler gehalten würde – direkter Blitz, knallharte Schatten, Überbelichtungen, Reflexe, teilnahmslos dreinblickende Modelle – heisst hier: „…asymetrische Raumlinien zeugen von Spontaneität…“ und „…Strategie des technisch unperfekten, die der Fotografie Tellers ihren intimen Charme, aber auch ihre Unverfrorenheit und zuweilen Derbheit verleihen.“ Nun ja. Sicher, interessante Arbeiten, aber ich war ja neben den Arbeiten Tellers an ihren Betrachtern interessiert und davon sind einige hier zu sehen.
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Eine Woche Düsseldorf und neue Gedanken
Weil mir meine Freundin gerade geschrieben hat, dass sie meinen kompletten Blog gelesen hat, und weil ich deswegen auch noch mal meinen kompletten Blog gelesen habe, und weil ich dadurch meine, das Leben betreffenden hellseherischen Fähigkeiten in früheren Einträgen erkannt habe, und weil ich schon so lange nichts mehr geschrieben habe und weil es so gut zu dem letzten Eintrag passt, wenn auch diesmal mit umgekehrten Inhalt, und weil es Facebook und neue Gedanken gibt, gibt es jetzt mal einen kurzen Eintrag ohne Bebilderung.
Diesmal bin ich nur eine Woche in Düsseldorf und es kommt mir, anders als im vorigen Blogeintrag vom Mai 2010, entsetzlich lang vor. Denn kurz nachdem ich Fahrt im Dezember terminiert und das Bahnticket gebucht hatte, habe ich mich – pling – neu verliebt. Das finde ich äußerst erfreulich, traf es mich doch zu einem Zeitpunkt, an dem ich gar nicht damit gerechnet hatte. Aber so ist wohl immer: Wenn man sucht, klappt es nicht, aber erwartet man nichts, erwischt es einen total… Und es beflügelt einen (mich), so dass man (ich) sogar m(s)einen schon scheintoten Blog wieder reaktiviert(e).
Allerdings beruht die Vernachlässigung des Blogs zum Teil auch auf Facebook, wo die Kommunikation eben sehr viel profaner und dadurch schneller ist, reicht es doch schon, wenn mir etwas gefällt, auf einen Buttom zu klicken, der „Gefällt mir“ heisst. Und weil ja auch Facebook weiß, dass einem etwas nicht ständig gefällt, verwandelt sich der Buttom „Gefällt mir“, nachdem man ihn gedrückt hat, in einen „Gefällt mir nicht mehr“-Buttom, den man, wenn es einem nicht mehr gefällt, drücken sollte. Zwar kann man auch bei Facebook etwas mit eigenen Worten kommentieren, jedoch dürfen die Beiträge nicht zu lang sein, mir ist es schon öfter passiert, dass Facebook mir signalisiert hat, dass ich zu viele Worte verwendet habe. Ich musste meinen Text kürzen. Kann mir hier nicht passieren. Auf der anderen Seite habe ich bei Facebook viel mehr „Freunde“ als hier, wobei ich angesichts der geringen Zahl der Blogfreunde die Karteileichen noch nichtmal entfernt habe… Man gewinnt schnell neue Freunde bei Facebook, bei mir sind es mittlerweile 103, wobei K. (der diskret verkürzte Name meiner Freundin) meint, dass auch ich der Facebook-Freunde-Sammel-Leidenschaft zum Opfer gefallen bin, was ich natürlich bestreite 😉
Nun, mittlerweile konnte ich mich in Berlin beruflich etwas stärker etablieren. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen, aber Weg scheint nach oben zu führen. Die fahrerei nach Düsseldorf hat sich reduziert, die Tochter, mittlerweile 17,5, kommt lieber nach Berlin, als dass sie mich in Düsseldorf empfängt. Und meine Sehnsucht nach Düsseldorf, der geneigte Leser meines Blogs möge sich erinnern, war schon seit jeher unterentwickelt.
Meine, in Düsseldorf bei meinem Nachmieter verbliebene Katze leidet mittlerweile an Altersgebrechen, so dass ihre Tage, nach 18 schönen Lebensjahren, wohl gezählt sind. Noch geht es ihr leidlich gut, aber der stark humpelnde Gang und die täglich ca. 20-stündige Schlafenszeit lassen erahnen, dass die Knochen mürbe sind, und die Energie gering.
Naja, soviel mal für heute, zum Wiedereinstieg. Letztes Jahr um diese Zeit habe ich hier von meinem Vorsatz geschrieben, hier wieder mehr zu schreiben, bzw. im anderen Blog mehr Fotos reinzusetzen. Iljos bleibt da ja mein leuchtendes Vorbild, was Kontinuität und Qualität in Sachen Fotoblog anbelangt. Dieses Jahr habe ich keine Vorsätze getroffen, vielleicht klappt’s ja dann besser 😉
Euch ein gutes neues Jahr und viele schöne Erlebnisse!
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Bergmannstraßenfest
29. Juni 2010
Hier ein paar nette Menschen vom Wochenende auf einem Straßenfest in Kreuzberg… Zu den Bildern



