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  • Direktorenhaus

    Nadia – aus Düsseldorf! – hat mir den Tip zu der Eröffnung des „Direktorenhauses“ gegeben. Olaf Hajek zeigte seine „Flowerhaeads“:DOM_4814

    Mehr Bilder von der Ausstellung sind hier.

  • Tanztheater Wuppertal: Viktor

    Es war nicht so süß wie Lena und es gab keinen so niedlichen Akzent. Aber es war ein großartiger Tanz-Abend. Hier.

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  • Moschee in Kreuzberg

    Am Wochenende eröffnete in Berlin eine große Moschee in Kreuzberg. Hier ein paar Eindrücke.DOM_4720

  • Karneval der Kulturen 2010

    An den wiederkehrenden Ereignissen merkt man, wie die Zeit vergeht. 2006 war ich zum ersten Mal beim Karneval der Kulturen in Berlin. Hier meine Impressionen von 2010:Karneval der Kulturen

  • Drei Wochen Düsseldorf

    Muss ich mir Sorgen machen? Seitdem ich seit Mai 2006 in Berlin bin, war ich noch nie so lange am Stück in meiner alten Heimatstadt Düsseldorf, wie jetzt: Drei Wochen, und es werden wohl vier Wochen werden, bis ich wieder nach Berlin komme. Und im Gegensatz zu früheren, weitaus kürzeren Besuchen bin ich nicht mal depressiver Stimmung, im Gegenteil: Ich habe wieder angefangen zu kochen (am Samstag gab es leckere Lammkoteletts), und Gäste zu bewirten, bin heute fröhlich pfeifend (!) zum Public Viewing des „Tatort“ ins „Einhorn“ (bekannte und beliebte Düsseldorfer Traditionskneipe) gefahren, und hab heute sogar Blumensamen im Garten gepflanzt. Weitere Eindrücke findet ihr hier.

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  • Ein Tag im Leben eines Bildjournalisten

    So ist es ja nach meinem Geschmack: Ich war heute mit einem Kollegen des Londoner Sunday Express unterwegs. Er war, kein Wort deutsch sprechend, kurzfristig eingeflogen, um ein Stimmungsbild von Deutschland bzgl. des Euros, der Griechendlandhilfe und der politischen Lage zu machen. Dazu wollte er verschiedene Leute befragen, ich sollte die Portraits machen. Aber er war zum ersten Mal Düsseldorf, und so wurde daraus eher eine Guide-Tour, als ein Fotojob. Als erstes fuhren wir zur Uni, ich machte den „Aufreißer“ fragte erst mal ein paar Studenten ob sie einigermaßen der englichen Sprache mächtig seien, und dem Kollegen ein Interview geben wollten. Es fanden sich nach einigen verlegen-schüchternen Absagen dann auch zwei. Passenderweise Politik-Studenten. Lief also schon mal gut.

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    Dann sollte ein Politiker her. Wir also zum Landtag und zur SPD-Zentrale, wo es, kurz nach der Landtagswahl, von Politikern nur so wimmelt. Aber das war schon schwieriger – wir wurden beharrlich an die zuständige (Presse-) Stellen verwiesen… Die wollten sich dann zurückmelden. Daraus wurde leider bis jetzt nix.

    Dann schlug ich als nächsten Interviewkandidaten einen Architekten aus meinem Bekanntenkreis vor. Ted – so heißt der Kollege aus London – war very amused. Ich rief Thomas, meinen Bekannten an, er hatte Zeit und wir trafen uns an einer seiner Baustellen: An dem Neubau des Ateliers von Thomas Ruff – weltbekannter erfolgreicher Fotokünstler.

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    So en passant erzählte Thomas (der Architekt) dass Thomas (der Fotokünstler) direkt gegenüber wohne. Tja, was lag da näher, als einfach mal rüber zu gehen und Thomas (den Fotokünstler) zu fragen, ob er sich nicht auch einem Interview stellen wolle.

    Wir klingelten. Warten. Dann wurde geöffnet, ein junger Mann fragte nach unserem Begehr. Ted legt direkt auf Englisch los – wenn man bei Thomas Ruff klingelt, kann man direkt englisch reden. Wir würden gerne „Mr. Raff“ sprechen. Der junge Mann schob einen Keil unter die Tür, damit sie uns nicht vor der Nase zufällt und verschwand im inneren des Anwesens. Warten. Nach einiger Zeit kam der Künstler himself. Ted sagte ihm wortgewaltig, was er wünschte – und Thomas Ruff blickte skeptisch. Wir hätten ihn auf dem falschen Fuß erwischt, er sei auf Besuch und Befragung nicht eingestellt, aber man möge ihm die Fragen per Mail rein reichen und er wäre willig, sie zu beantworten. Ted war schon mal zufrieden, nun musste noch ein Foto her. Und – siehe da: Ein Fotograf, der sich nicht ziert, sich fotografieren zu lassen. Perfekt. Aber nur hier in der Tür, kein weiterer Umstand. Kein Problem für den Fotojournalisten…

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    Letzte Station: Hauptbahnhof, Abteilung „normaler“ Bahnmitarbeiter. Bahnsteig 17/18, da wo die Züge nach Berlin abfahren. Eine junge Frau, Service-Mitarbeiterin am Info-Point. Diesmal wieder mein Einsatz – wg. der unterstellten fehlenden Englischkenntnisse… Als ich „Griechenlandhilfe“ sagte, winkt sie ab: Sie sei türkischer Herkunft und somit befangen. Ich übersetzte dies Ted. Er fand das allerdings ideal: Ein kleiner potentieller Konflikt! Sie erklärte sich zögerlich zu einem Gespräch bereit. Problem: „Sie können mir 1 Million geben, ich lasse mich nicht fotografieren“, sagte sie mir, „ich bin so unfotogen…“. Ok, das kenn ich ja nun schon. Ich kratze meinen ganzen Charme zusammen… und bekomme mein Foto. Aber das kann ich hier nicht präsentieren, mein Charme hat nicht ausgereicht, ein Veröffentlichungsrecht für Deutschland zu erlangen – es darf nur in Großbritannien im Sunday Express gezeigt werden… Aber nichts anderes war ja ursprünglich geplant.

  • Museum Folkwang

    08. April 2010

    Neulich war ich im neuen Folkwang-Museum in Essen, dass 1933 zum „Schönsten Museum der Welt“ erklärt wurde. Als Stätte des Sammelns und Vermittelns neuer und neuester Kunst konnte das Museum Folkwang in wenigen Jahrzehnten Weltruf erlangen, weshalb es während des Dritten Reiches zur Zielscheibe nationalsozialistischer Hetzkampagnen wurde.

    Mehr als 1400 Werke sind als „entartet“ gebrandmarkt, konfisziert und zum Teil in alle Welt verkauft worden. Der große Verlust unersetzlicher Bilder und die Zerstörung der beiden Museumsgebäude im Bombenhagel des Zweiten Weltkriegs verwüsteten das Museum Folkwang und seine bedeutende Sammlung so schwer, dass nach 1945 nur noch Ruinen übrig waren. In der aktuellen Ausstellung steht die Rekonstruktion der Sammlung im Mittelpunkt, die von Karl Ernst Osthaus 1902 begründet und kurz nach seinem frühen Tod 1921 nach Essen gelangte, bevor sie von den Nationalsozialisten aufgelöst wurde.

    Dazu gibt es Leihgaben aus Museen zu sehen, die seinerzeit den Ruf des Folkwang-Museum begründeten. Klick hier.DOM_8411

  • Die Analoge Halluzinelle

    30.03.2010

    Ich hatte neulich eine Begegnung mit der Analogen Halluzinellen. Wer jetzt gerade nicht weiß, wovon ich spreche: Es geht um die schräge Verfilmung der Sterntagebücher von Stanislaw Lem, mit Oliver Jahn und Nora Tschirner, die vor drei Jahren im ZDF liefen und von denen gerade die zweite Staffel verfilmt wird. Ein klein wenig Kult…Nora Tschirner

    Wer mehr wissen möchte klicke hier.

  • Portraits vom Wochenende

    20.03.2010

    Am Freitag hab ich einige neue Galerien entdeckt, in der Westberliner Lindenstraße. Hier einige Portraits DOM_2544bA