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  • Düsseldorf – Adieu

    Nach langen Jahren der Zweigleisigkeit, des Pendelns zwischen Berlin und Düsseldorf habe ich Ende Mai alle meine Zelte in Düsseldorf abgebrochen. Das letzte Zimmer, was ich in Düsseldorf hatte, hab ich aufgegeben. Die Tochter hat ihr Abitur bestanden, möchte im Herbst auch nach Berlin ziehen (nein, nicht zu mir), somit werden alle Karten neu gemischt.

    Ich hatte es mir schwerer vorgestellt, dachte, dass meine vielen Jahre in Düsseldorf einen endgültigen Abschied schwer machen würden. Aber dem war nicht so. Ich habe mit Lust und Engagement meine Wohnung, meinen Keller leergeräumt, viele, viele Sachen weggeschmissen, aber auch noch einiges im Keller archiviert, aber letzlich habe auch ich gemerkt, dass das Leben nicht an den Dingen festzumachen ist, die im Keller oder auch in der Wohnung sind.

    Zum Ausklang war ich am Wochenende Gast bei der Einweihungsparty meiner Nachmieter – quasi zu Gast im eigenen Haus. Es war ein schönes Fest, ich habe es sehr genossen.

    Jetzt gehts weiter, immer weiter….

  • Döner-Taxi

    Eigentlich wollte ich in Ruhe einen Döner essen, aber kaum reingebissen musste ich ihn schon wieder zur Seite legen und arbeiten, weil gerade ein Porsche-Fahrer in den Imbiß „dönerte“… So hab ich statt des Döners ein Titelbild in der „BZ“ und im Innenteil jeder anderen Berliner Tageszeitung. Auch nicht schlecht 🙂
    doener-porscheDAVIDS_Unfall#5577

  • Jo in Beelitz-Heilstätten

    Die Lungenheilstätten Beelitz, in der Nähe von Berlin, ist ein riesiger Krankenhauskomplex, der zu Beginn des 20. Jhrdt. errichtet wurde. Noch bis 1994 wurde es als Militärkrankenhaus von den Sowjets genutzt. Seitdem stehen die Gebäude leer und verfallen, bzw. sind durch Vandalismus ziemlich runtergekommen. Wegen des morbiden Charme sind die Gebäude sind bei Fotografen als Fotolocation und bei Angehörigen der Gothic-Szene, die dort auf der Spur nach Geistern sind, sehr beliebt. Nachdem es dort aber mehrere Unfälle, sogar mit Todesfolge gegeben hat, wird es jetzt stärker bewacht.

    Diese Serie stammt noch aus 2010. Hier klicken.

    Beelitz, Lungenheilstätte

  • Cosplayer

    25. März 2011

    Cosplayer sind junge Leute, meist Frauen, die sich Kostüme nach Figuren aus japanischen Comics, Mangas, schneidern. Dabei wird großen Wert darauf gelegt, dass die Kostüme bis in kleinste Details dem Original entsprechen. Übers Jahr verteilt gibt es verschiedene Termine an denen sie sich dann treffen, um zu sehen und gesehen zu werden. Einer der größeren Treffen findet alljährlich auf der Leipziger Buchmesse statt. Hier gibt es mehr Fotos!

    © fotoecken.com

  • Vernissage im Januar

    15. Januar 2011

    Vernissage Juergen Teller

    Nach einer längeren Schaffenspause hier mal wieder ein paar Portraits von einer interessanten Vernissage. Der Fotograf Juergen Teller hat nachts im Louvre zwei nackte Frauen zwischen Skulpturen fotografiert, wie der Pressetext sagt: „…auf die für ihn typisch unprätentiöse Weise“. Das stimmt auffallend. Und was was bei manchen für Anfängerfehler gehalten würde – direkter Blitz, knallharte Schatten, Überbelichtungen, Reflexe, teilnahmslos dreinblickende Modelle – heisst hier: „…asymetrische Raumlinien zeugen von Spontaneität…“ und „…Strategie des technisch unperfekten, die der Fotografie Tellers ihren intimen Charme, aber auch ihre Unverfrorenheit und zuweilen Derbheit verleihen.“ Nun ja. Sicher, interessante Arbeiten, aber ich war ja neben den Arbeiten Tellers an ihren Betrachtern interessiert und davon sind einige hier zu sehen.

  • Eine Woche Düsseldorf und neue Gedanken

    Weil mir meine Freundin gerade geschrieben hat, dass sie meinen kompletten Blog gelesen hat, und weil ich deswegen auch noch mal meinen kompletten Blog gelesen habe, und weil ich dadurch meine, das Leben betreffenden hellseherischen Fähigkeiten in früheren Einträgen erkannt habe, und weil ich schon so lange nichts mehr geschrieben habe und weil es so gut zu dem letzten Eintrag passt, wenn auch diesmal mit umgekehrten Inhalt, und weil es Facebook und neue Gedanken gibt, gibt es jetzt mal einen kurzen Eintrag ohne Bebilderung.

    Diesmal bin ich nur eine Woche in Düsseldorf und es kommt mir, anders als im vorigen Blogeintrag vom Mai 2010, entsetzlich lang vor. Denn kurz nachdem ich Fahrt im Dezember terminiert und das Bahnticket gebucht hatte, habe ich mich – pling – neu verliebt. Das finde ich äußerst erfreulich, traf es mich doch zu einem Zeitpunkt, an dem ich gar nicht damit gerechnet hatte. Aber so ist wohl immer: Wenn man sucht, klappt es nicht, aber erwartet man nichts, erwischt es einen total… Und es beflügelt einen (mich), so dass man (ich) sogar m(s)einen schon scheintoten Blog wieder reaktiviert(e).

    Allerdings beruht die Vernachlässigung des Blogs zum Teil auch auf Facebook, wo die Kommunikation eben sehr viel profaner und dadurch schneller ist, reicht es doch schon, wenn mir etwas gefällt, auf einen Buttom zu klicken, der „Gefällt mir“ heisst. Und weil ja auch Facebook weiß, dass einem etwas nicht ständig gefällt, verwandelt sich der Buttom „Gefällt mir“, nachdem man ihn gedrückt hat, in einen „Gefällt mir nicht mehr“-Buttom, den man, wenn es einem nicht mehr gefällt, drücken sollte. Zwar kann man auch bei Facebook etwas mit eigenen Worten kommentieren, jedoch dürfen die Beiträge nicht zu lang sein, mir ist es schon öfter passiert, dass Facebook mir signalisiert hat, dass ich zu viele Worte verwendet habe. Ich musste meinen Text kürzen. Kann mir hier nicht passieren. Auf der anderen Seite habe ich bei Facebook viel mehr „Freunde“ als hier, wobei ich angesichts der geringen Zahl der Blogfreunde die Karteileichen noch nichtmal entfernt habe… Man gewinnt schnell neue Freunde bei Facebook, bei mir sind es mittlerweile 103, wobei K. (der diskret verkürzte Name meiner Freundin) meint, dass auch ich der Facebook-Freunde-Sammel-Leidenschaft zum Opfer gefallen bin, was ich natürlich bestreite 😉

    Nun, mittlerweile konnte ich mich in Berlin beruflich etwas stärker etablieren. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen, aber Weg scheint nach oben zu führen. Die fahrerei nach Düsseldorf hat sich reduziert, die Tochter, mittlerweile 17,5, kommt lieber nach Berlin, als dass sie mich in Düsseldorf empfängt. Und meine Sehnsucht nach Düsseldorf, der geneigte Leser meines Blogs möge sich erinnern, war schon seit jeher unterentwickelt.

    Meine, in Düsseldorf bei meinem Nachmieter verbliebene Katze leidet mittlerweile an Altersgebrechen, so dass ihre Tage, nach 18 schönen Lebensjahren, wohl gezählt sind. Noch geht es ihr leidlich gut, aber der stark humpelnde Gang und die täglich ca. 20-stündige Schlafenszeit lassen erahnen, dass die Knochen mürbe sind, und die Energie gering.

    Naja, soviel mal für heute, zum Wiedereinstieg. Letztes Jahr um diese Zeit habe ich hier von meinem Vorsatz geschrieben, hier wieder mehr zu schreiben, bzw. im anderen Blog mehr Fotos reinzusetzen. Iljos bleibt da ja mein leuchtendes Vorbild, was Kontinuität und Qualität in Sachen Fotoblog anbelangt. Dieses Jahr habe ich keine Vorsätze getroffen, vielleicht klappt’s ja dann besser 😉

    Euch ein gutes neues Jahr und viele schöne Erlebnisse!

  • Bergmannstraßenfest

    29. Juni 2010

    Hier ein paar nette Menschen vom Wochenende auf einem Straßenfest in Kreuzberg… Zu den Bildern
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  • Direktorenhaus

    Nadia – aus Düsseldorf! – hat mir den Tip zu der Eröffnung des „Direktorenhauses“ gegeben. Olaf Hajek zeigte seine „Flowerhaeads“:DOM_4814

    Mehr Bilder von der Ausstellung sind hier.

  • Tanztheater Wuppertal: Viktor

    Es war nicht so süß wie Lena und es gab keinen so niedlichen Akzent. Aber es war ein großartiger Tanz-Abend. Hier.

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