15. Januar 2011
Nach einer längeren Schaffenspause hier mal wieder ein paar Portraits von einer interessanten Vernissage. Der Fotograf Juergen Teller hat nachts im Louvre zwei nackte Frauen zwischen Skulpturen fotografiert, wie der Pressetext sagt: „…auf die für ihn typisch unprätentiöse Weise“. Das stimmt auffallend. Und was was bei manchen für Anfängerfehler gehalten würde – direkter Blitz, knallharte Schatten, Überbelichtungen, Reflexe, teilnahmslos dreinblickende Modelle – heisst hier: „…asymetrische Raumlinien zeugen von Spontaneität…“ und „…Strategie des technisch unperfekten, die der Fotografie Tellers ihren intimen Charme, aber auch ihre Unverfrorenheit und zuweilen Derbheit verleihen.“ Nun ja. Sicher, interessante Arbeiten, aber ich war ja neben den Arbeiten Tellers an ihren Betrachtern interessiert und davon sind einige hier zu sehen.

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