Schlagwort: ausstellung

  • Der Hamburger Bahnhof

    05. Nov. 2007

    …der kein Bahnhof mehr ist, sondern ein Museum für Gegenwartskunst. Wobei mir der Begriff „Museum“ als Ausstellungsraum für Gegenwartskunst schwer über die Lippen kommt. Für mich hat der Begriff etwas antiquiertes, für die moderne Kunst passt das m. Mg. nach nicht. Aber da das Museum sich eben so nennt…

    Jedenfalls zeichnet sich der „Hamburger Bahnhof“ durch weitläufige, große Hallen aus, in denen sich große Installationen sehr gut präsentieren lassen.

    Ich war heute nur kurz drin, weil es der letzte Tag einer Präsentation war, die ich noch schnell „mitnehmen“ wollte. Auffällig die große Anzahl junger Besucher und auch die Internationalität beeindruckt mich immer wieder. Wobei das natürlich für ganz Berlin gilt, aber in Räumen kriegt man natürlich besser mit, dass die Menschen sich in Spanisch, Französich, Englisch, Polnisch, Russisch usw. unterhalten.

    Hier gehts zu den Fotos:

    !IMG_7300

  • Der Kunstkontakter…

    28. Okt. 2007

    ..hat mich erwischt…

    Hier könnt ihr mich fünf Sekunden lang sehen, wie ich so auf einer Ausstellungseröffnung rumstehe… 😉

    http://berlinerkunstkontakter.de/martinmertens19102007_flash.htm

    Der Kunstkontakter ist ein schriller Typ, der zu jeder Ausstellungseröffnung mit Bauhelm und Warnweste erscheint, fleißig filmt und diese Filmchen dann auf seine Seite stellt:

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  • Im Gropius-Bau…

    …wurde gestern eine imposante Ausstellung eröffnet. „Vom Funken zum Pixel“ heißt sie und ich dachte dass mich ein technischer Streifzug der Elektronik von den Anfängen bis in die Gegenwart erwartet.

    Aber es gab eine furiose Ausstellung von Künstlern, die mit digitalen und interaktiven Medien arbeiten.

    Die Werke sprechen wirklich alle Sinne an, so dass es unmöglich ist, das in einem Foto zu zeigen. So steht man z.B. im Innern eines riesigen kugelförmigen Projektionsraums und kann selber steuern, an welcher Stelle des Raumes welcher Ausschnitt eines Filmes gezeigt wird.

    Oder man liegt auf dem Rücken unter einer riesigen Kuppel in die spacige Formen und Farben in permanenter Bewegung projiziert werden, und deren Wirkung durch spärische Klänge unterstützt werden. Man taucht ein und verliert sich… IMG_6838

    Eine andere Arbeit bestand aus 10 lange Seilen, an denen LEDs befestigt waren. Diese drehten sich sehr schnell und es entstanden die verschiedensten Lichtformen:

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    Und noch ein Beispiel: Hier wurde ein harter Lichtstrahl auf eine große Wasseroberfläche gerichtet, und das Wasser mittels Lautsprecher zum schwingen gebracht, so dass Wellen entstanden und die  reflektierten Lichtstrahlen wurden an der dahinterliegenden Wand als Lichtwellen sichtbar.

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    Wie gesagt, man kann es nicht nicht transportieren, dies aber trotzdem als Ausdruck meiner Faszination.
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  • Kunst und Skulptur

    Auf dem ArtForum vor zwei Wochen habe ich diese Skulptur von Kevin Francis Gray gesehen, die mir schon dort ausnehmend gut gefiel.

    IMG_5938

    Letzte Woche, als ich mit M. mehrere Galerien in der Brunnenstrasse besucht habe, fiel sie mir erneut auf, diesmal in einer Galerie in einer anderen Umgebung, was ihre beeindruckende Wirkung deutlich verstärkte.

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    Wobei ich mich fragte, welchen Sinn dieser Perlenvorhang hat, und wie wohl das Gesicht der jungen Dame aussieht. Also erdreistete ich mich, den Vorhang etwas zu lüften, und die junge Dame entblößte ihr makabres Geheimnis…

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    Die Skulptur ist aus Marmor, und es ist schlichtweg grandios, wie es Künstler schaffen, aus diesem harten Material feinste Skrukturen heraus arbeiten.

  • Kunst und Skulptur

    13. Nov. 2007

    Auf dem ArtForum vor zwei Wochen habe ich diese Skulptur von Kevin Francis Gray gesehen, die mir schon dort ausnehmend gut gefiel.

    IMG_5938

    Letzte Woche, als ich mehrere Galerien in der Brunnenstrasse besucht habe, fiel sie mir erneut auf, diesmal in einer Galerie in einer anderen Umgebung, was ihre beeindruckende Wirkung deutlich verstärkte.

    P1000193_k

    Wobei ich mich fragte, welchen Sinn dieser Perlenvorhang hat, und wie wohl das Gesicht der jungen Dame aussieht. Also erdreistete ich mich, den Vorhang etwas zu lüften, und die junge Dame entblößte ihr makabres Geheimnis…

    IMG_6658

    Die Skulptur ist aus Marmor, und es ist schlichtweg grandios, wie es Künstler schaffen, aus diesem harten Material feinste Skrukturen heraus arbeiten.

  • Der September im Schnelldurchgang….

    Nicht dass ihr denkt, dass ich überhaupt keine Fotos mehr mache. Jetzt kommen ein paar….

    Neulich war ich in Leipzig und habe mich prächtig amüsiert:

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    Und ich habe auch ein paar Leipziger Mädels fotografiert:

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    Die waren ziemlich gut drauf und meinten, dass sie alles gegeben hätten, mehr sei nicht drin. Woraufhin ich meine Begeisterung kundtat, das sie so gut mitgespielt haben…

    Direkt daneben sonnten sich auch jüngere Jahrgänge in der Spätsommersonne:

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    Und auch in

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    Berlin tat sich einiges:
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    Lauter Touris….

    und ich mittendrin – hier mit Karl, Otto und Friedrich…
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    An diesem Fotoautomat könnte ich mich auch mal länger aufhalten….
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    Dieser Kollege begegnete mir auf meinen Rundgängen über die diversen Kunstmessen.
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    Auf denen es an klugen Sprüchen nicht mangelte….
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    Hier zwei Bilder aus einer Serie, die mir irgendwie gefiel…
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    Dann gingen wir noch zu den „schönsten Franzosen, die aus New York“ kommen – sprich: berühmte französsche Impressionisten, die normalerweise in New York hängen, waren auf Gastspiel in Berlin…

    (Ja, AMP, ich war nochmal drin, am letzten möglichen Wochenende, und fand die graue Odalisque immer noch am schönsten 😉

    Eigentlich darf man da nicht fotografieren, aber dieses Motiv konnte ich mir nicht entgehen lassen:IMG_6034

    Und diesen Künstler hab ich dann noch am Boxi entdeckt….
    IM1Y2816

    Soviel erstmal für heute… Vielleicht etwas konfus, aber es ist halt soviel passiert, dass das nicht mehr „ordentlich“ zu rekapitulieren ist. Deswegen „nur“ ein paar Eindrücke. Lasst euch einfach drauf ein….

    Wer noch Lust auf ein paar Bilder vom Ostkreuz – meinem Lieblingskreuz – hat, der klicke bitte  HIER.

    233-Ostkreuz

  • Der Schmerz. Der Reichstag. Und Krista…

    …wobei das eine mit dem anderen nichts zu tun hat. Ich war heute mit einer Freundin in der Ausstellung „Schmerz“ im Hamburger Bahnhof in Berlin.

    Wobei ich diese Ausstellung nicht so beeindruckend fand Ich hatte gedacht, das die Beziehung von Schmerz und Kunst stärker herausgestellt wird, dass ein größerer Aspekt auf die Darstellung von Schmerz verwendet wird. Es gab eine beeindruckende Video-Installation, in der Menschen in Zeitlupe gefilmt wurden, wie sie an etwas vorbeigehen, was sie sehr entsetzt und sehr traurig macht. Was es ist, bleibt für uns unsichtbar, wir sehen nur die Leute und das Ensetzen, die Trauer und den Schmerz auf ihren Gesichtern.

    Ansonsten bleibt es sehr wissenschaftlich, sehr medizinisch, sehr körperlich. Es gibt viele Erläuterungen zur Narkosemedizin, und im zweiten Teil der Ausstellung in der Charite sind noch jede Menge Präparate von kranken Organen und gestorbener missgebildeter Föten und Kinder zu sehen.

    Beeindruckend  finde ich  hingegen die Räume im Hamburger Bahnhof, deswegen gibt es davon ein Bild:
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    Dann kam da noch der Reichstag, und ja, ich muss gestehen ich habe mal wieder ein Bild von disem Gebäude gemacht, es sah halt so schön aus, der Himmel war blau und es waren 30 Grad Celsius. Da konnte ich einfach nicht wiederstehen…
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    Und Krista kam dann halt noch zum Abschluß des Tages und ich habe ein paar Bilder von ihr gemacht…

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    Tja. Das war mein Tag in Bildern…

  • Karl-Marx-Allee, Alexanderplatz, Ostkreuz etc.

    07. Juli 2007

    Ein paar Bilder aus der letzten Zeit…(Für eine größere Darstellung bitte auf das Bild klicken).

    Ein Spaziergang über die Karl-Marx-Alee hier.

    Die U5 hat, soweit ich das U-Bahn-Netz Berlins kenne, die mit Abstand hässlichsten Bahnhöfe. Wobei es am Alexanderplatz gerade noch so geht, finde ich. Aber diese Kacheln lassn mich auch eher an Schwimmbad denken… Aber es geht mir ja auch in der Regel weniger um die Architektur 😉
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    Vielleicht bin ich zu sentimental… Aber ich finds einfach nur schön (links)…. Und was mache ich bloß ohne mein geliebtes, altes Ostkreuz, da es ja in den nächsten Jahren zu einem modernen Bahnhof umgebaut wird…
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    Die alte Dame links ist aus meiner Serie über die Karl-Marx-Alle.

    Mit dem Herrn auf dem rechten Bild habe ich mich länger unterhalten. Er heißt Joe und ist an der Philharmonie beschäftigt. Kommt aus Amerika und ich habe ihn zuerst für einen Touristen gehalten. Aber er lebt schon 15 Jahre in Berlin.
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    Ein Klassik-Motiv… Auf der Warschauer Brücke
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  • Ausstellung Jörg Sasse, Jeanloup Sieff

    Am Sonntag waren  Frank S. und ich in Düsseldorf  in zwei Fotoausstellungen: Jörg Sasse und Jeanloup  Sieff. Von Sasse gab es  einen „Düsseldorf-Zyklus“, Aufnahmen aus der Stadt, am Computer „komponiert“. D.h. aus mehreren Einzelbildern zusammgesetzte Bilder. Dies sah man allerdings nur, wenn man genau hinsah. Sasse benutzt eigene, aber auch fremde Fotos und setzt sie am Computer zu „neuen Realitäten“ zusammen. Ich fand es langweilig. Ach ja: Sasse ist Becher-Schüler… Ich finde es erstaunlich, dass die Erwartungen, die man Becher-Schüler hat, immer wieder erfüllt werden: Uninteressante Motive mit (wahrscheinlich) ungeheurem Aufwand hergestellt.

    Ganz anders Jeanloup Sieff: Modefotos aus den 60ern bis ins Jahr 2000 gab es zu sehen. Klassisches schwarz-weiß, mit einfachen Mitteln fotografiert, ohne Schnickschnack, aber äußerst present, klar und direkt. So, wie ich’s mag. Interessant: Es gab neben den eigentlichen Ausstellungstücken auch Kontaktabzüge zu sehen, die den Ablauf einer Session zeigten. Erstaunlich dabei war, das er offensichtlich sehr sparsam fotografierte. Die Posen der Models wechselten von Bild zu Bild doch sehr deutlich und man hatte nicht den Eindruck, dass er Materialschlachten veranstaltet hat. Faszinierend auch den Tonwertreichtum der Abzüge.

    Bildkontrolle
    Ein drf-ler prüft, ob der Künstler mit seinem Werk den Anforderungen von drf genügt.