Schlagwort: Berlin

  • Greg Gorman bei hiltawsky

    12. September 2014

    Heute war ich – einer alten Tradition folgend – bei zwei Vernissagen. Allerdings kam ich, anders als früher, stocknüchtern wieder nach Hause. Ich habe den Wein gegen Wasser getauscht. Und das Fahrrad gegen das Auto. Man muß eben auch dem Neuen aufgeschlossen entgegen treten.

    Die eine Vernissage war in Mitte, in der Galerie Hiltawsky, eine Galerie die es seit 2009 gibt und die ich immer wieder gerne besuche, zeigt sie doch großartige Fotografen.

    Heute wurde eine Ausstellung mit Fotografien von Greg Gorman eröffnet, der in den 70/80ern mit schwarz-weiss Bildern verschiedenster Künstler bekannt wurde. Mir gefällt die puristische Art und das kontrastreiche Licht.

    Hier ein paar Impressionen:

    Der Meister himself
    Greg Gorman

    Besucher
    Besucher

    Greg Gormann, Dominick Raacke
    Greg Gorman, Dominick Raacke

    Besucherin
    Besucherin

    Greg Gorman, Galerist Christian Hiltawsky, Dominick Raacke
    Gorman, Hiltawsky, RaackeRaacke, Hiltawsky

    Besucher
    BesucherDavids_GregGorman_4339a

    Besucher
    Davids_GregGorman_4361aa

  • Gala Fashion Brunch

    21.01.2013

    Hier gibt’s ein paar Bilder vom Gala Fashion Brunch 2013.
    Klick auf den Schuh!

  • Döner-Taxi

    Eigentlich wollte ich in Ruhe einen Döner essen, aber kaum reingebissen musste ich ihn schon wieder zur Seite legen und arbeiten, weil gerade ein Porsche-Fahrer in den Imbiß „dönerte“… So hab ich statt des Döners ein Titelbild in der „BZ“ und im Innenteil jeder anderen Berliner Tageszeitung. Auch nicht schlecht 🙂
    doener-porscheDAVIDS_Unfall#5577

  • Corinna Harfouch bei Thürmanns

    Weiter geht es in der Reihe ‚Interessante Begegnungen in Berlin‘: Ich war heute im Schloß Schönhausen und hab Inspiration gesucht (und gefunden). Anschließend noch bei Thürmanns eine Soljanka gegessen und die beiden Damen neben mir gefragt, ob sie mal kurz meine Sachen im Auge behalten können – musste mal kurz weg… Klar sagten sie, kein Problem – und da erkannte ich die großartige Corinna Harfouch. Hatte ich schon erwähnt, was mir an Berlin so gefällt? Genau, die vielen überraschenden und unkomplizierten Begegnungen mit unbekannten und bekannten Menschen

    Corinna Harfouch, Foto: FotoEcken

    Thürmanns ist übrigens keine tolle Galerie sondern ein ganz normales Cafe…)

  • Lidl-Tickets und das Ordnungsamt

    Ich stehe nie wieder früh auf. Heute: Früh aufgestanden, billige DB-Tickets bei Lidl abgreifen. Fahre mit dem Fahrrad zu nem Lidl, wo nicht viel los ist. Tickets gekauft. Fahre zurück, blockieren 5 (fünf!!!) Teenies in einer Reihe auf dem Weg zur Schule den Gehweg. Ich klingel mir den Weg frei – da tauchen hinter den Teenies zwei Ordnungsamtsmitarbeiter auf, stellen sich mir in den Weg. Blaffen mich an, dies sei ein Gehweg!! Ich sach, wir sind hier im Osten, da kann man nicht auf dem Kopfsteinpflaster der Straße radfahren, geht gar nicht. War denen egal (keine Radfahrer, eben), wollten 10 Euronen Strafe kassieren… Ich hab noch NIE solche Hipos hier gesehen… Aber heute… Ist klar.

  • Spreepark

    02. November 2009

    Der Spreepark in Berlin war zu DDR-Zeiten ein beliebtes Ausflugsziel für Familien. Nach der Wende wurde aus dem sog. Rummelplatz ein Freizeitpark mit Fahrgschäften, Kraussells, Achterbahn und dem noch zu DDR-Zeiten errichteten, die Skyline prägendem Riesenrad. 2001 wurde er wegen verschiedener Schwierigkeiten geschlossen, die Auffassungen über die Möglichkeiten den Park weiter zu betreiben gingen und gehen, wie immer, bei den Beteiligten weit auseinander. Neulich hatte ich Gelegenheit mit dem über eine GmbH verbundenen Verwalter des Geländes, Norbert Witte, zu sprechen und es war schon sehr interessant, wie die durch Medien bekannte Geschichte von dem abweicht, was der Hauptbeteiligte zu erzählen weiß. Da das hier mein Fotoblog ist, verweise ich für nähere Information auf die Seite von Christopher Flade (die allerdings z.Zt. überarbeitet wird). Außerdem hat der Filmemacher Peter Dörfler einen Dokumentarfilm mit dem Titel „Achterbahn“ über Witte und den Spreepark im Plänterwald gedreht. Dort findet man auch eine Chronologie der Ereignisse. Hier also die Bilder von meinem Spreepark-Rundgang, bei dem auch, als „Revival“ die beiden Clowns Hops und Hopsi auftauchten.

    020_4871
    Der Park der Dinosaurier

    IMG_4684
    Eingang zum ehemaligen Westerndorf

  • Ostkreuz im Wandel

    22. September 2009

    Hier ein paar Bilder vom alten Ostkreuz, einem S-Bahn-Knotenpunkt in Berlin aus der vorvorigen Jahrhundert, der seit Jahren verfällt. Deswegen auch gerne „Rostkreuz“ genannt. Seit drei Jahren laufen dort Umbauarbeiten, die bis 2016 andauern und die aus dem alten Schätzchen eine völlig anderen Bahnhof machen werden. Modern, wie der der Hauptbahnhof und Südkreuz. Die ersten neuen Bahnsteige wurden jetzt fertiggestellt und dafür die alten stillgelegt, bevor bald die Abrißbirne kommt. Das ist zwar einerseits schade, weil die alten Anlagen doch sehr charmant waren, auf der anderen Seite ist es nun mal ein Bahnhof und kein Museum. Hier geht’s zur Galerie.
    _M1Y4933_k

  • 24h Berlin

    Genialer Film. 24 Stunden lang. Und wäre ich heute nicht von Berlin nach Düsseldorf gefahren, hätte ich wahrscheinlich alles gesehen.

    Heute (05.09.09) läuft seit 6:00 im TV (arte und rbb) das Projekt 24h Berlin. Vor genau einem Jahr, am Freitag, den 05.09.2008 sind 80 Kamerateams in Berlin unterwegs gewesen und haben die verschiedensten Alltagsgeschichten gefilmt, und aus dem Material (insgesamt 720 Stunden) wurden in einem Jahr Postproduction ein 24 Stunden Programm montiert, dass in Echtzeit noch bis zum frühen morgen, 6 Uhr läuft.

    Ich liebe sowas. Lauter Geschichten von Leuten, für die das alles Alltag ist. Nachtschicht im Krankenhaus, DJ’s im Club, die alte Frau, die jeden Abend alleine verbringt. Ein krebskranker Mann, der nicht mehr lang zu leben hat. Die Frau von der Telefonseelsorge; Ali, der Rapper, der mit seinen Freunden am Alex rumhängt. Die Bäcker der Großbäckerei Kamps, der Sternekoch, die 23-jährige Hure im Bordell, die gerade Pause macht und aus dem Nähkästchen plaudert (3:50), der Mann im Gefängnis, der lebenslang für einen Mord gekriegt hat, die Ärztin in der Notaufnahme der Charite. Leute die am Abend noch im Badeschiff schwimmen. Impressionen aus dem Leben, wie es jeden Tag um einen herum pulsiert. Es ist ein bisschen wie Blog lesen, eben nur in bunt…

    Aber auch Geschichten von Künstlern, seien es bürgerliche wie Barrenboim, oder Szenekünstler wie Gloria Viagra, Paul von Dyck, der DJ, der die ganze Welt bereist, oder der Regierende, die alle ihren Auftritt hatten.

    Viele Orte, die ich kenne. Die Kiosk an der S-Bahn Frankfurter Allee, der Club Berghain, das Ostkreuz, der Club an der Warschauer Straße,

    Lustig: Das Kind, dessen Geburt gerade im TV lief, ist jetzt exact ein Jahr alt.

    Ich hab heute morgen um 9 Uhr den Fernseher angemacht und ihn nebenbei laufen lassen, leider musste ich dann unterbrechen, weil ich nach Düsseldorf gefahren bin, aber seit ich dort angekommen bin, sitze ich gebannt vor der Glotze. Also seit ca. 18 Uhr. Jetzt ist gerade 3:30

    Und es passiert eher selten, dass ich ausschließlich TV gucke, meinst mache ich noch irgendetwas nebenbei. Aber dieser Film ist so interessant, dass ich mich mal auf die Couch gesetzt hab, um ihn mir anzuschauen. (Was meine Tochter zu der Frage veranlasste, was ich denn da mache, ob mein Computer kaputt sein ;-))

    Schade, gleich ist es vorbei, der Zeitungsverkäufer sortiert seine Zeitungen (4:15), am Ostkreuz ist schon wieder Betrieb und ich mach mir mal einen Kaffee 🙂

  • Spektakel am Potsdamer Platz

    16. Juli 2009

    „Entdecke eine neue Dimension für dein Leben!“ – „Ich war am Boden, völlig down, habe Alkohol getrunken, gekifft, und war am Ende Heroinsüchtig. Aber Jesus hat mich aus dem Loch geholt, Jesus hat das Wunder vollbracht, dass ich von einem auf den anderen Tag wieder clean war und das Leben für mch neuen Sinn bekam.“

    Mit solchen und ähnlich markigen Sprüchen warb eine Gruppe junger Leute am Potsdamer Platz im Stile amerikanischer Prediger  für ihren Glauben. Durchaus ansprechend gemacht mit Hip-Hop, Rockmusik, und viel (inszenierter?) guter Laune und Stimmung. Da blieben nicht nur die beiden jungen Christinnen stehen und lauschten, auch die Dame die ich fälschlicherweise als Touristin einschätzte, weil sie mit Rucksack  und Eistüte am Potsdamer Platz stand und dem Treiben zusah. (Ich vermutete in ihr eine Touristin, weil die Berliner sich doch eher selten an Touriplätzen wie dem Potsdamer Platz aufhalten. Aber die Dame kam aus dem in der Nähe gelegenen Ibero-Amerikanischen Institut – und das passte dann auch viel besser zu ihr, wie ich fand). Und die chinesischen Studentinnen hielten das Treiben mit ihren Videokameras fest. Ob sie von Marcel, dem eifrigen Werber in Sachen Jesus denn erfolgreich bekehrt worden sind, konnte ich nicht ausmachen, Berührungsängste hatten die Jesusjünger jedenfalls nicht, sprachen sie doch unumwunden die Zuschauer an, verkündeten ihre Botschaft und forderten sie auf,  an Gebeten, die der Entertainer laut über den ganzen Platz von sich gab, teilzunehmen.

    Sei’s drum, mir ist (fast) jeder Anlass recht, um die vielen Interessanten Menschen zu beobachten, die sich auf den Straßen und Plätzen Berlins finden lassen. Ich habe Marcel erklärt, dass ich, wenn ich glaube, doch lieber an mich selbst glaube und habe viele schöne Fotos gemacht: Bitte hier klicken!

  • Die Fotografin Sibylle Bergemann

    25. Juni 2009

    Hier ein Portrait der Berliner Fotografin Sibylle Bergemann. Aufgenommen bei der Eröffnung ihrer Ausstellung „New York – New York“ in der Galerie argus.

    Sibylle Bergemann, ©fotoecken.com

    Sibylle Bergemann wurde 1941 in Berlin geboren und arbeitete lange Zeit für die DDR-Modezeitschrift „Sibylle“. 1990 gehörte sie zu den Gründern der Agentur Ostkreuz, der sie auch noch angehört.
    Nachtrag: Nach langem Kampf gegen Krebs verstarb sie im November 2010.