Schlagwort: Berlin

  • Fête de la Musique

    21. Juni 2009


    „Fête de la Musique“ ist das Fest der Musik und wird alljährlich an einem Tag zum Sommeranfang am 21. Juni gefeiert. Erstmalig 1982 in Paris – inzwischen in 340 Städten weltweit – wird Musik aller Stilrichtungen ihren Liebhabern und Interessierten kostenfrei also ohne Eintritt geboten, dank der MusikerInnen, Bands, Orchester, Chöre und DJs, die an diesem Tag ohne Honorar auftreten.

    In Berlin auf über 70 Bühnen und mit mehr als 600 Gruppen. Der Schwerpunkt ist in Friedrichshain und Kreuzberg gewesen, außerdem in Mitte. Auf unserem Weg mit dem Fahrrad vom Cassopeia bis zum Kollwitzplatz tönte es an fast jeder Ecke. Eigentlich wollten wir eine Tour zu verschiedenen Bühnen machen, sind aber dann am Kollwitzplatz hängengeblieben und haben schwer gefeiert… Ein paar Impressionen gibt es hier.

  • Dies ist ein Testeintrag

    Hier gibt gibt es ein Foto: Und da stellt sich die Frage, ob dieses Foto

    Paolo Roversi

    Paolo Roversi
  • Vernissage Paolo Roversi

    15. Juni 2009

    © fotoecken.comIn der Galerie „Camera Work„, in der Nähe des Savigny-Platz wurde am vorigen Freitag eine neue Fotoaustellung des in Frankreich lebenden italienischen Fotografen Paolo Roversi eröffnet. Hier ein paar Eindrücke von der Vernissage.

  • Nochmal: Arbeit am Brandenburger Tor

    30. Mai 2009

    Vor ein paar Tagen hatte auch ich beruflich am Brandenburger Tor zu tun. Ich kann es nicht verhehlen: Ich bin stolz und immer wieder aufgeregt, als „Berliner“ in dieser Stadt unterwegs zu sein. Ich fuhr vom Alex mit der, auch bei Touristen sehr beliebten, Buslinie 100 über „Unter den Linden“ der untergehenden Sonne und dem Brandenburger Tor entgegen. Der Job führte mich in ein Haus am Pariser Platz und ich konnte von der sechsten Etage eine neue wunderbare Sicht auf den berühmten Platz erleben:

    Pariser Platz

    In der Mitte das Hotel Adlon, rechts daneben die Akademie der Künste, deren Neubau mittlerweile als architektonische Bausünde an diesen Ort angesehen wird, hebt sie sich doch mit ihrer Glasfront von der übrigen Bebauung mit Sandsteinfassaden deutlich ab. Daneben die DG-Bank, dann die neue amerikanische Botschaft. Banken sind übrigens an diesem Ort zahlreich vertreten: Das Gebäude, in dem ich mich zum Zeitpunkt der Aufnahmen befand gehört zur Dresdner Bank; die Commerzbank zeigt mitunter Ausstellungen in ihren Räumen.

    Nun stand ich also auf Augenhöhe mit Victoria, der Siegesgöttin, die die Quadriga in die Stadt lenkt:

    Victoria

    Der Blick auf das gesamte Tor von hier oben war auch äußerst eindrucksvoll (im Hintergrund der Bahntower und das Sony-Center):

    Brandenburger Tor

    Und von hier wird auch die Achse zum Potsdamer Platz deutlich, mit dem Bahn-Tower im Hintergrund:

    Quadriga und Bahntower

    Dann ging der Mond auf und ich fuhr wieder nach Hause, mit dem 100er-Bus über die Linden zum Alex und weiter mit der U5 nach Friedrichshain…

    Mond, Victoria, Pferde

  • Arbeitsbeginn am Brandenburger Tor

    29. April 2009

    Neulich, morgens am Brandenburger Tor, betrat die arbeitende Bevölkerung die Szenerie… (Bitte auf das Bild klicken)

    Bitte auf das Bild klicken

  • Osterspaziergang

    14. April 2009

    Frühling in BerlinWenn ich mich recht erinnere bin ich von November bis März nur mit Mütze und Schal rausgegangen. Aber über Ostern wurden wir ja entschädigt. Und ich bin ein wenig durch die Stadt geschlendert. Wer mir da vor die Linse kam, ist hier zu sehen.

  • Museumsinsel – Das Neue Museum

    09. März 2009 IM1Y0105_bk

    Am Wochenende öffnete das „Neue Museum“ nach zehnjähriger Umbauphase zum erstenmal für das Publikum seine Türen. Allerdings konnten nur die Räume besichtigt werden, die Exponate kommen im Herbst. „Neu“ ist das Museum nicht wirklich – aber neuer als das Alte Museum – nämlich von 1855. Im zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, war es als Ruine lange Zeit der Witterung ausgesetzt, bevor 1986 mit Sicherung der Reste des Gebäudes begonnen wurde. Außerdem wurden Bauteile und Fragmente (Säule, Gesimse, Böden, Wandbilder) ausgelagert. Im September 1989 wurde der Grundstein für eine originalgetreue Rekonstruktion gelegt. Nach der Wiedervereinigung wurden diese Pläne fallengelassen, und der Wiederaufbau im Rahmen des Masterplan Museumsinsel folgte seither dem Konzept der ‚ergänzenden Wiederherstellung‘. „Ergänzende Wiederherstellung“ bedeutet, dass alte und noch vorhandene Elemente in den Neuaufbau integiert werden, aber verlorenes nicht rekonstruiert wird. Und das funktioniert auf eine sehr beeindruckende Weise, wie man auf den Fotos sehen kann. Es geht einem schon nahe, dass man trotz des Neuaufbaus erleben kann, was Krieg und Zerstörung bedeutet. Da steht kein Denkmal, sondern ein Museum, dass seinen Zweck wieder efüllen kann, ohne den Blick in die Vergangenheit zu verklären. Ich stelle ein paar historische Fotos dem jetzigen Zustand gegenüber. Hier geht es zu den Fotos.

  • Annie Leibovitz im c/o Berlin

    22. Februar 2009

    Am 20. Februar 2009 eröffnete im c/o Berlin Annie Leibovitz ihre Ausstellung „A Photographer’s Life 1990 – 2005“. Leibovitz zeigt eine Werkschau ihrer beruflichen Arbeiten und private Bilder, die sich zu einer Chronik der letzten 15 Jahre zusammenfügen. Bilder ihrer Familie und Freunde stehen Auftragsarbeiten Prominter gegenüber.

    Leibovitz gehört zu den berühmtesten Fotografen unserer Zeit, ihre Bilder erscheinen seit über 30 Jahren auf den Titeln zahlreicher Magazine. Seit 1970 arbeitete sie beim Rolling Stone Magazine, ihr erster Auftrag war eine Titelgeschichte über John Lennon. Später wechselte sie dann zu Vanity Fair und arbeitet seit 1998 auch für die Vogue. Neben ihrer redaktionellen Arbeit fotografierte sie Werbekampagnen, u.a. die legendäre Serie für American Express.

    Hier gibt’s einige Bilder von der Ausstellungseröffnung.

  • Spaß am Ostbahnhof

    Vorhin war’s lustig an Berlins Ostbahnhof. Ich fahre ja öfter von Berlin nach Düseldorf. Normalerweise fährt ein Doppelzug, d.h. zwei aneinander gekuppelte komplette Züge von Berlin nach Köln, bzw. Düsseldorf. Dieser Doppelzug wird auf halber Strecke getrennt und zwei Züge fahren ab Hamm verschiedene Strecken zu ihren Zielen.

    Heute kam eine Durchsage, dass die Züge nach Köln und Düsseldorf direkt ab Berlin getrennt fahren. An Gleis 7 der nach Düsseldorf, an Gleis 6 der nach Köln. Auch auf den Zielanzeigen auf dem Bahnsteig stand Gleis 7: nach Ddorf, Gleis 6: nach Köln.

    Dumm nur, dass es auf den Zügen genau umgekehrt stand. So war sich keiner so ganz sicher, ob er im richtigen Zug war. Auch die Zub’s (Zugbegleiter, aka Schaffner :-)) nicht, denn die steigen auch erst Ostbahnhof ein.

    Dann hiess es: Es gilt die Durchsage. Also Gleis 7 nach D, Gleis 6 nach Köln. Ergo steige ich in den Zug auf Gleis 7 ein.

    Aber man war sich nicht sicher. Dann sagte einer: Ein Zub (Schaffner ;-)) hätte gesagt, dass das gilt, was an den Zügen steht. Also Gleis 6 nach D, Gleis 7 nach Köln. Also Sachen zusammen packen, in den anderen Zug…

    Sachen ausgepackt, hingesetzt. Da kam dann auch die Durchsage, dass dieser Zug nach Ddorf fährt. Also alles klar. Plötzlich gehen am Zug gegenüber (wo Köln dranstand) die Hinweisschilder aus, auf denen das Fahrtziel stand…

    Und der Bahnmitarbeiter, der vorher einen blinden Fahrgast zu seinem Platz in dem nach Ddorf fahrenden Zug auf Gleis 6 begleitet hatte, holte ihn wieder heraus und brachte ihn zum Zug auf Gleis 7…

    Also Laptop wieder einpacken, Sachen aus der Gepäckablage holen, wieder in den anderen Zug. Schnell noch einen Blick auf die Zielanzeiger auf dem Bahnsteig geworfen: Oooops, die wurden geändert: Gleis 6 nach Ddorf, Gleis 7 nach Köln, so wie es auch an den Zügen dranstand…

    Große Ratlosigkeit… Wohin denn nun??

    Nach 25 Minuten hin und her klärte es sich so langsam und nun sitze ich im (hoffentlich) richtigen Zug, der von Gleis 7 nach Düsseldorf fährt… Sollte ich dann doch ab Hamm nach Köln fahren, lasse ich es Euch wissen 😉

    Für die Verspätung gab es dann ein alkoholfreies Getränk auf Kosten des Hauses. Ein feiner Zug. Ich hab einen Kaffe genommen.

    Ansonsten geht es mir gut, danke der Nachfragen 😉 Und meine guten Vorsätze fürs neue Jahr lauten: Wieder etwas mehr in meinem Blog schreiben, bzw. Fotos einstellen.

    Schaun mer mal….

  • Tanz im August – Internationales Tanzfestival: PAQUERETTE

    21. August 08

    Hier Bilder von der Fotoprobe PAQUERETTE von und mit Cecilia Bengolea und Francois Chaignaud

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