Autor: Dom

  • Senegambigha

    Und mit Klick auf das Bild gibt es ein paar Fotos vom absolut tollem Konzert mit Senegambigha und auch wieder einige von netten Menschen 🙂
    sene

  • Curry 36

    „Curry 36“ ist der Kult-Curry-Wurst-Laden in Kreuzberg.

    Meine letzte Curry-Wurst mit Pommes aß ich dort am 1.1.2007. Direkt nach der Silvester-Feier auf dem Kreuzberg. Ich esse eigentlich NIE Curry-Wurst mit Pommes.

    Damals, also am 1.1.2007 war die Curry-Wurst mit Pommes der absolute Frust-Fraß. Weil das Jahr 2007 so beschissen anfing, wie es nicht beschissener hätte anfangen können. Und eigentlich hätte ich danach zum Curry-Wurst-mit-Pommes Daueresser werden müssen, weil es einfach nicht besser wurde.

    Nun, mein Bauch wurde auch ohne Curry-Wurst-mit-Pommes immer runder und dicker, bis ich vor einigen Wochen beschloss, dass das ein Ende haben muss… Sowohl die Fresserei als auch der Frust. Es musste etwas passieren. Ein Jahr Stillstand langt.

    Und heute morgen, um 5:30 nach durchtanzter und durchzechter Nacht kam er: Der Schmacht auf eine Curry-Wurst mit Pommes. Beim „Curry 36“. Diesmal nicht aus Frust, sondern aus Lust. Und ohne schlechtes Gewissen. Weil die Pfunde runter sind, und ich so dick oder so dünn  bin, wie es mir gefällt.

  • Kim

    Und weiter geht es mir den freudigen Begegnungen in Berlin: Diesmal eine Freundin aus einem früheren Leben… Vor ca. 16 Jahren muss es gewesen sein, ich war bei einer freien Theatergruppe in Köln, und wir suchten für „Romeo und Julia“ die „Julia“. Casteten mehrere Mädchen, und dann kam Kim. Für mich die ideale Julia. Mädchenhaft und zerbrechlich, aber total präsent und ausdrucksstark. Sie bekam dann auch die Rolle, das Stück wurde ein Erfolg (und die Regisseurin machte Karriere und ist jetzt Intendantin am Schauspiel Köln). Zuletzt sahen Kim und ich uns vor 12 Jahren in Düsseldorf.

    Vor ein paar Wochen fuhr ich mit dem Fahrrad über die Modersohn-Brücke in Berlin, ein Treffpunkt für Liebhaber des „Sonnuntergang über Bahngleisen mit der City-Skyline im Hintergrund“, sah mir so die Leute an, die da saßen – und stutzte: DIE kenn ich doch!!

    Tja, so traf ich zufällig auf einer Brücke in Berlin eine liebe ‚alte‘ Freundin wieder. Als aus dem Rheinland Gestrandete haben wir uns dann auf einen Kaffe getroffen und sitzen demnächst dann gemeinsam auf der Modersohn-Brücke 🙂

    (Tja, und nun rächt es sich, dass ich noch keine Fotos von der Modersohn-Brücke gemacht hab…).

  • c-art

    c-art

    Ausser, das wir uns mal gegenseitig einen netten Kommentar unter die Fotos geschrieben haben, hatten wir keinen Kontakt. Trotzdem hat es mich so sehr berührt, als ich eben las, dass er letzte Woche bei einem Autounfall ums Leben kam. Jemand, der offensichtlich Freude am Leben hatte und wohl sehr gerne gelebt hat. Sekundenschlaf beim Autofahren soll der Grund gewesen sein, dass er und drei Freunde von der Fahrbahn abgekommen sind. Ich finde so etwas grauenhaft. Und ich finde auch nicht, dass so etwas zum Leben dazu gehört. Der Tod steht am Ende eines Lebens. c-art war nicht am Ende seines Lebens, er stand erst am Anfang. Ich bin traurig, um jeden Menschen, der nicht leben will. Ich bin traurig, um jeden Menschen, der keinen Sinn im Leben sieht. Ich bin traurig um jeden Menschen, der leben wollte und nicht mehr leben kann.

  • Nostalgie…

    Ich habe heute einen Gutschein vom letzten Weihnachtsfest eingelöst, und war mit meiner Tochter im meinem mittlerweile stillgelegtem, aber noch bestehendem Fotolabor. Sie hatte sich gewünscht, dass ich ihr zeige, wie man schwarz/weiß-Fotos entwickelt.

    Nun, so haben wir erstmal Platz geschaffen, denn inzwischen diente auch das Labor als Abstellraum. Das Papier war etwas alt, und nicht nicht mehr optimal… Aber der Entwickler tat es noch, und so zeigte ich ihr die Handgriffe, die nötig sind, beschränkte mich im weiteren Verlauf auf die Überwachung der Abläufe und hatte Muße mich den Erinnerungen hinzugeben, an die Nächte, die ich dort verbrachte.

    Denn es gab Zeiten, in denen ich dort Nächte verbrachte. Z.b. nach einer Abendprobe im Theater, wo ich als Theaterfotograf arbeitete, kam ich um 23 oder 24 Uhr nach Hause, durfte erstmal 20 Filme entwickeln, Kontaktabzüge herstellen, Bilder daraus aussuchen, diese dann noch vergrößern, um dann am nächsten Morgen rechtzeitig die Bilder im Theater abliefern zu können.

    Ode auch die Erinnerung an manche Abzüge in größeren Formaten: 1,20 x 1,80 m waren die größten, die sich in meinem kleinen, schnuckeligen Labor realisieren ließen. Das war noch Leidenschaft… 😉 Heute schick ich Dateien durch das Netz und bekomme zwei Tage später eine sterile Papprolle zurück…

    Eine spannende, eine interessante Zeit, aber eben eine vergangene Zeit, und das ist auch gut so… (Und: ja, der nette sympathische junge Mann auf dem Foto in der Schale, bin ich… So um 1980 rum 😉

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  • Mi Solar im Englischen Garten

    Ich bin heute aIMG_6774im englischen Garten im Tiergarten gewesen, um mir eine geniale Salsa-Truppe anzusehen. Normalerweise fotografiere ich bei solchen Events lieber die Zuschauer, die Besucher (siehe meinen Eintrag „Diamanten“).

    Aber heute und hier war es gaaanz anders. Die acht Leute auf der (kleinen) Bühne haben so eine geile Stimmung verbreitet, dass ich erst totale Lust hatte, diese Musiker auf der Bühne zu fotografieren um dann, nach kurzer Zeit die Kamera aus der Hand zu legen und mit zu tanzen…

    Die Truppe heißt „Mi Solar„, und haben mit Mayelis Guyat eine Frontfrau, die ihr Publkum mit ihrer Power und ihrem Charme in ihren Bann zieht.

    Bilder von dem Abend gibt es, wenn ihr auf das Foto klickt.
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  • Diamanten

    Zola und ich haben heute einen Ausflug nach Antwerpen gemacht. Von Düsseldorf aus ist man in zwei Stunden dort. Sie hatte eine Reportage über die Antwerpener Diamanten-Tradition gesehen, und wollte mal vor Ort schauen, wie es da aussieht. Wir haben das Diamanten-Museum besucht und sind jetzt Top-Informiert. Ich wusste z.B. nicht, dass Diamanten in 15 km Tiefe im Erdinnern entstehen, weil dort ein enormer Druck und die richtige Temperatur herrschen um den Kohlenstoff zusammenzudrücken. Durch Vulkanausbrüche kommt dann der zusammengepresste Kohlenstoff als Diamant an die Oberfläche.

    Was ich aber dann am Ende doch spannender fand, war die Salsa-Gruppe am Alten Markt, bzw. deren Publikum. Lange schon hab ich keine Leute mehr angesprochen und fotografiert. Als wir dort ankamen, fühlte ich plötzlich wieder diesen Drang, durch die Reihen zu wandern und mir die Leute vor die Linse zu holen… Und es gab nicht EINE Abfuhr… Und was gab es da für unterschiedliche Leute! Alte, Junge, Schwarze, Weiße, Mütter, Kinder, Verliebte, Coole, Latinos – alles war vertreten. Grandios! Ich konnte mich austoben – frank und frei 🙂 Ich hab die Leute angeschaut, habe sie beobachtet, habe mich vor sie gestellt und sie angelacht – und dann geknipst 😉 Schaut es Euch an – die Galerie mit den Fotos gibt es HIER! Ein schöner Tag – wieder viele nette Menschen getroffen 🙂

    Klickt auf das Foto – und die Galerie öffnet sich!_MG_4962

  • Mädchen, Mädchen

    Gerade mal zwei Jahre liegen zwischen den jeweiligen Fotos… Mitschülerinnen meiner Tochter
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    Irgendwie irre, dass so mitzuerleben… (Klick auf die Bilder vergrößern sie).

  • Zoo-Besuch

    Man weiß ja nicht, welchen Eindruck  man vermittelt, wenn man durch einen Zoo spaziert… Nur wenn man von einem Freund, von Frank Schliffke,  geknipst wird, und es nicht merkt, kommt schon ein spezieller Eindruck zu stande… 😉
    zoladomzoo

    Und wenn man dann auch noch beim Plätzchen essen erwischt wird, wird es ganz übel….
    zolazoodom

    Aber die Prioritäten sind festgelegt….
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    Und man muss es mit Humor tragen 😉
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  • Ulrich Mühe ist tot

    Ulrich Mühe ist gestorben… Unwesentlich älter als ich. Erst neulich habe ich den Film „Das Leben der Anderen“ gesehen, in dem er die Hauptrolle gespielt hat. Ein faszinierender Schauspieler; bestimmt auch ein faszinierender Mensch. Ich kannte ihn nicht, kannte ihn nur aus Film und Fernsehen. Trotzdem rührt mich sein Tod sehr an.

    Ich habe erst vor zwei Wochen im Fernsehen erfahrem dass er Krebs hat. Es geht mich ja auch eigentlich nichts an. Aber trotzdem: Ich habe die Berichterstattung über die Oskar-Verleihung verfolgt, ich habe Mühe im TV gesehen, und es hat mich berührt, als ich erfahren habe, dass er Krebs hat. Ein faszinierender Schauspieler.

    Ich habe am 31.5. unter dem Titel „Immendorf“ hier in meinem Blog von einer Todessehnsucht geschrieben. Verhalten zwar, aber immerhin. Aber jetzt: NEIN! Kein Todeswunsch. Leben möchte ich. Lange Leben. So, wie auch Ulrich Mühe bestimmt noch lange hätte leben wollen. So lange wie meine Tante, die im diesem Jahr 99 Jahre alt wird. Ich möchte noch viel erleben. Ich möchte jeden Tag als Geschenk ansehen. Ich bin gesund – und ich möchte es noch lange bleiben. Es lohnt sich.